Behinderungen: Sicherheitshinweise vor Radrennen sind meistens dieselben: Auf andere Rücksicht nehmen und im Pulk nicht volle Pulle Gas geben. Doch Moderator und Organisator Hannes Zacherl sah sich gezwungen, auf noch etwas hinzuweisen: «Auf dem Breitenberg gibt es auch Jungvieh.»
Als Erläuterung - vermutlich für alle Auswärtigen - fügte er an: «Das sind Kühe. Und wenn da eine steht, sind da meistens auch mehrere.» Am Schluss wurde Axel Bertle (46) aus Pfronten gefragt, ob ihm denn eine Kuh über den Weg gelaufen sei. Nicht ganz ernst gemeint antwortete er: «Ein paar Rindviecher waren schon unterwegs - aber eher auf zwei Beinen.»
Geselligkeit verbindet: «Sport Team Loacker» nannte sich eine Mannschaft, die auf der Marathonstrecke startete. Der Name rief bei Moderator Hannes Zacherl Verwunderung hervor: «Wieso heißt Ihr denn so?», fragte er seinen Bruder Peter Zacherl. Der erklärte: «Wir sind sechs Personen, die sich im Weingut Loacker bei Bozen kennengelernt haben. Jetzt sind wir zusammen diesen Marathon gefahren.» So können Team-Namen entstehen.
Ewiger letzter Fahrer: Mit einem lauten «Happy Birthday» wurde Oliver Weißenberg aus Pfronten im Ziel empfangen: An seinem 45. Geburtstag war er der Schlussfahrer auf der Marathonstrecke. «Das habe ich nun schon zum sechsten Mal gemacht», verriet der Pfrontener. Und fügte augenzwinkernd an: «Ich bin der ewige letzte Fahrer.»
Königlicher Besuch: Auch Heukönigin Sandra I. mischte sich unter das Radlervolk - allerdings nicht, um sich selbst auf einen Drahtesel zu setzen: «Ich feuere meinen Verlobten an. Der fährt nämlich heute mit.» Bei der Siegerehrung am Abend überreichte sie zudem die Preise. Ob sie sich Hoffnungen machte, dass ihr Verlobter das Siegertreppchen erklimmt und sie gratulieren darf? Die frisch gekürte Heukönigin winkte ab: «Das schafft er sowieso nicht.»