Es wurde ein besonderer Abend für die rund 100 Teilnehmer aus dem Allgäu und dem Außerfern.
Bundestrainer und Vorsitzender Georg Streif, der den Besuch eingefädelt hatte, und auch Bürgermeister Werner Himmer hießen die Gäste aus dem Mutterland des Taekwondo willkommen. Himmer erinnerte sich dabei gern an die Kampfkunstgala im Modeon, zu der die Gäste von weither kamen, um das koreanische Universitätsteam auf der Bühne zu erleben.
„Taekwondo hat in Marktoberdorf einen sehr hohen Stellenwert“, betonte der Bürgermeister und überreichte ein Geschenk der Stadt. Es war den koreanischen Studenten kaum anzumerken, dass sie sowohl eine lange Anreise als auch einen Ausflug auf die Saloberalm bei Füssen hinter sich hatten. „Es war ein schöner Ausflug“, erzählte Professor Dr. Hyosong Gu von der Youngsan University.
Er lebte lange Zeit in Kiel, Bremen und Hamburg.
Sie gehören zu den Besten
Seine Studenten trainieren täglich zwei bis drei Stunden und gehören zu den Besten auf der Universität. Aber nur wenige Studenten bringen es soweit, dass sie bei Weltmeisterschaften oder olympischen Spielen teilnehmen können. In Korea gebe es einfach zu viele in der Spitze.
Wie gut sie sind, zeigten sie an diesem Abend. Die Sportler profitierten davon. Ob erst sechs oder bereits 75 Jahre: jeder Athlet konnte sich nur verbessern. Ganz begeistert waren sie von „Aerokik“, einem Mix aus Musik, Tanz, Gymnastik, Taekwondo, Konditions- und Bewegungstraining.
Han A Rum zeigte in ihrer Solovorstellung, wie einfach und spielerisch diese Art der Taekwondoübungen sein können. Den Abschluss bildete eine Vorführung der gesamten koreanischen Gruppe.
An den Pratzen und beim Bruchtest demonstrierte sie, wie perfekt Training und Show aussehen können.
Nach einem kurzen Beisammensein mit Abendessen und Gesprächen ging es für das Universitätsteam aus Busan weiter nach Miesbach. Nach den Stationen Dachau und Bad Windsheim führt der Weg wieder zurück nach Korea.