Mit dieser Siegesserie haben sich die Mittelfranken aus dem Tabellenkeller gespielt und stehen momentan auf Platz sechs der Bayernligatabelle. In diese Richtung soll es jetzt auch für den TSVO gehen. Auch wenn die Unterallgäuer auf einen schlechten Rückrundenstart haben, findet das Spiel gegen Rothenburg auf Augenhöhe statt.
Ottobeurens Spiele gegen die Tauberstädter verliefen in den letzten Jahren alles in allem ausgeglichen. Beim letzten Aufeinandertreffen in Ottobeuren am 30. Oktober 2010 siegten die Franken mit 31:25. Aus TSVO-Sicht soll dies diesmal anders werden.
Luft im Abstiegskampf
Denn mit einem Heimsieg könnten sich die Unterallgäuer Luft im Abstiegskampf verschaffen. Die Ottobeurer Defensivleistungen geben wenig Anlass zur Kritik. Noch immer stellt der TSVO eine der besten Abwehrreihen der gesamten Liga. Doch im Angriff offenbaren die Gelb-Schwarzen immer wieder unübersehbare Schwächen. An diesen Schwachpunkten arbeiteten die Akteure in der zurückliegenden Trainingswoche.
Die Rothenburger leben von ihrem dominanten Rückraum mit den Kölle-Brüdern Felix und Hannes sowie Stefan Pfingstgräf. Stark besetzt ist auch die rechte Angriffsseite mit dem Russen Ilya Ladygin und dem Zwei-Meter-Mann Istvan Ulics.
Personell ist es auch beim TSV Ottobeuren recht gut um den Kader bestellt: Der langzeitverletzte Spielertrainer Mikko Koskue (Knie) wird der einzig fehlende Akteur sein.
Die voraussichtliche Aufstellung des TSV Ottobeuren:
Zoltan Varga, Stefan Albrecht (beide Tor); Thomas Schaffer, Achim Wittlinger, Philipp Dündar, Attila Susan, Roman Polyfka, Andras John, Benedikt Bartenschlager, Johannes Erhart, Gunther Kotschmar, Stefan Bartenschlager, Michael Höbel, Christian Stumpf