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27.05.2013 · Allgäu

Teuerster Winter im Allgäu seit Beginn der Aufzeichnungen

Räum- und Streudienst Kosten liegen laut Bauamt mit 5,2 Millionen Euro 20 Prozent über denen des Vorjahres

Räumdienst · Lang, teuer, rekordverdächtig - mit diesen Adjektiven beschreibt Bruno Fischle, Leiter des Staatlichen Bauamtes in Kempten den vergangenen Winter. 5,2 Millionen Euro gab der Behördenchef für Streusalz und Räumdienst aus.

Schlaglöcher
Schlaglöcher Bild: Alexander Kaya
Das sind rund 20 Prozent mehr als im Jahr davor mit rund 4,4 Millionen Euro. "Der Winter 2012/13 war ähnlich dem Rekordwinter 2005/06 und der heftigste seit Beginn unserer Aufzeichnungen - vor allem was den Salzverbrauch angeht", sagt Fischle.

Dass der Winter so teuer war, liege vor allem an seiner Dauer. "Wir konnten unser Straßennetz bis auf örtliche kurze Behinderungen durch Schneeverwehungen in gut befahrbaren Zustand halten", sagt Fischle, weist aber daraufhin, dass der Winter trotz allen Räumeinsatzes unberechenbar bleibe. Der Winterdienst sei eine freiwillige Service-Leistung für den Kraftfahrer. Die Schäden durch den Frost kosten das Bauamt dieses Jahr geschätzt zwischen einer halben und einer Million Euro. 


 

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Artikelinfos
AutorAlexandra Decker
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung27.05.2013
Aktualisierung24.10.2013 16:41
Ort Allgäu
Schlagwörterwinter, kosten, winterdienst, streugut, straßenschaden
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