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25.03.2013 · Mauerstetten

Streit um ein Bohrprojekt bei Mauerstetten

Forschung · Die Hoffnung, mit heißem Wasser aus dem Inneren der Erde bald einmal Strom und Wärme zu erzeugen, treibt die Münchner Firma Exorka um. Sie möchte mit einem Pilotprojekt bei Mauerstetten (Ostallgäu) in 4000 Metern Tiefe Wasservorkommen erschließen.

Lufbild Geothermie
Lufbild GeothermieBild: Harald Langer
Doch Teile der Bevölkerung und der Bund Naturschutz stellen sich gegen das Geothermie-Forschungsvorhaben. Sie befürchten den unkontrollierten Einsatz hochgiftiger Chemikalien, der ihrer Meinung nach Auswirkungen auf Umwelt und Trinkwasser haben könnte.

„Unter dem Vorwand des Umweltschutzes werden massive Falschbehauptungen verbreitet“, sagt Exora-Geschäftsführer Curd Bems. Vieles sei populistisch und entbehre physikalischen oder chemischen Sachverstand. Wie Rainer Zimmer aus dem Wirtschaftsministerium betont auch Bems, dass bei dem Mauerstettener Projekt nicht das derzeit viel diskutierte Fracking eingesetzt werde.

Die Entscheidung, ob Exorka nun forschen darf, fällt nun das zuständige Bergamt Süd. Erwartet wird sie bis Mitte des Jahres.


 

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Artikelinfos
AutorJan-Henrik Dobers
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung25.03.2013
Aktualisierung16.04.2013 10:48
Ort Mauerstetten
Schlagwörtergeothermie, wasser, strom
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