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22.08.2013 · Allgäu

Rund 1.000 Anzeigen im Allgäu wegen Stalking

Stalkern klare Grenzen setzen

Straftat · Der 24-Jährige Geiselnehmer von Ingolstadt hat einer seiner Geiseln, die im Ingolstädter Rathaus arbeitete, monatelang nachgestellt, stand deshalb sogar schon vor Gericht und wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Stalker
StalkerBild: Kai Remmers
Wie häufig passiert Stalking auch in unserer Region? Wir haben bei Dagmar Bethke, Beauftragte für Frauen und Kinder beim Polizeipräsidium Schwaben Süd-West, nachgefragt - und auch erfahren, was Stalking-Opfer tun können.

Wie viele Fälle von Stalking wurden bislang im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd-West angezeigt?

Bethke: Seit 2007 gibt es den Tatbestand Stalking. Seitdem sind bei uns 1.019 Anzeigen eingegangen. Wie viele davon tatsächlich zur Verurteilung gekommen sind, wissen wir nicht. Häufig werden die Verfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt. 

Was machen Stalker typischerweise?

Bethke: Stalking an sich bedeutet das Nachstellen, also Anrufe, SMS, vor dem Haus herumstehen, Pakete auf den Namen des Opfers bestellen, es bei Nachbarn schlechtmachen, dem Opfer hinterherzulaufen oder es mit dem Auto zu verfolgen. 

 

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Artikelinfos
AutorMelanie Hofmann
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung22.08.2013
Aktualisierung10.09.2013 13:38
Ort Allgäu
Schlagwörterstalking, geiselnahme, polizei, anzeige
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