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17.05.2013 · Westerheim/Kempten

Riesen-Bärenklau: Giftige und gefährliche Pflanze breitet sich im Allgäu aus

Riesen-Bärenklau wird Riesen-Plage

Botanik · Der Riesen-Bärenklau, eine aus dem Kaukasus schon im 19. Jahrhundert nach Europa eingeschleppte Staudenpflanze, wird in Teilen des Allgäus zunehmend zur Gefahr. Denn sie breitet sich - vielfach ungehindert - drastisch aus und verdrängt andere heimische Pflanzen.

Riesen-Bärenklau
Bild: az
Schlimmer noch: Jeglicher Kontakt der menschlichen Haut zu der bis zu vier Meter hohen Staude ist äußerst gefährlich. Der Saft aller Pflanzenteile führt in Verbindung mit Sonnenlicht zu schweren, verbrennungsähnlichen Hautschäden, die nur schwer heilen. 

Das Problem: Vor allem Kinder fühlen sich von den großen Pflanzen mit den weißen Doldenblüten angezogen, weil sie ein herrliches Spielzeug zu sein scheinen.

Um den Pflanzen Herr zu werden, sollten die Wurzeln auf zehn bis 15 Zentimeter unter der Erdoberfläche abgetrennt werden. Dabei sollte man generell Haut bedeckende Kleidung und Schutzhandschuhe tragen. 

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung17.05.2013
Ort Westerheim/Kempten
Schlagwörterpflanze, gift, gefährlich, plage
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