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05.01.2013 · Heimenkirch

Reiseunternehmen Holdenried in Heimenkirch - Teil der Kunden bucht nach Costa Condordia-Unglück wieder

Costa Concordia lief vor einem Jahr auf Grund – Nach Schiffs-Unglück ist die Angst weg

Kreuzfahrten · Vor fast genau einem Jahr ist die Costa Concordia im Mittelmeer vor der Küste der Toskana auf Grund gelaufen. Nach einem kurzfristigen Einbruch läuft das Geschäft in der Kreuzfahrt-Branche wieder normal, zumindest beim Kreuzfahrtspezialisten Günther Holdenried in Heimenkirch (Westallgäu). „Die Angst ist weg“, sagt der Reiseunternehmer.

Günther Holdenried
Günther HoldenriedBild: Matthias Becker
41 Kunden hatte Günther Holdenried damals auf der Costa Concordia. Zwei von ihnen starben bei der Havarie. Wochenlang hingen die Fahnen vor dem Unternehmen auf Halbmast. Zu einigen der damals betroffenen Kunden hat der Heimenkircher auch nach einem Jahr noch Kontakt.

Neun haben wieder eine Reise bei ihm gebucht. Der ganzen Branche wurde nach der Havarie ein Einbruch vorausgesagt. Die Folgen blieben aber kurzer Art. Um 48 Prozent sanken bei Holdenried im Februar die Buchungszahlen, im März ging es schon wieder um fast 15 Prozent nach oben. Ganz aufholen konnte das Unternehmen den Einbruch aber nicht.

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Nach der Havarie sind die Sicherheitsbestimmungen an Kreuzfahrtschiffen erhöht worden, wie Holdenried schildert. Beispielsweise muss die Sicherheitsübung an Bord sofort nach dem Auslaufen erfolgen, eine Teilnahme ist zudem heute für jeden Passagier Pflicht.

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Artikelinfos
Autorpem
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung05.01.2013
Aktualisierung17.04.2013 09:11
Ort Heimenkirch
Schlagwörterkunden, schiff, unglück
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