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02.02.2013 · Bad Hindelang

Nach Rodelunfall am Imberger Horn keine Vorwürfe an Bahn-Betreiber

Strecke am Imberger Horn war laut Ermittlung der Polizei „vorbildlich“ gesichert – Sturz hatte zu Massenkollision geführt

Wintersport · Nach dem schweren Unfall auf einer Naturrodelbahn in Bad Hindelang (Oberallgäu) gibt es nach den Ermittlungen der Polizei keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten von Rodelbahn-Betreiber oder betreuenden Lehrkräften.

Rodelbahn Bad Hindelang
Rodelbahn Bad HindelangBild: Jörg Schollenbruch
Wie berichtet, waren am Donnerstag fünf Jugendliche einer Realschule aus Ulm mit ihren Schlitten auf der Strecke am Imberger Horn verunglückt und hatten sich zum Teil Knochenbrüche zugezogen.

Entgegen erster Annahmen waren nicht vereiste Stellen auf der Rodelbahn Auslöser für den Unfall, sondern „naturgegebene Bodenwellen“, wie Christian Eckel vom Polizeipräsidium Schwaben Süd/West sagte.

Die Polizei prüft, ob auf Seiten der Schüler Fehler gemacht wurden und beispielsweise das Tempo der Rodler zu hoch war. Dem Betreiber der Rodelbahn bescheinigt die Polizei auf „vorbildliche Weise“ seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen zu sein. Schilder wiesen auf Gefahrenstellen hin, Kurven seien mit Netzen und Polstern gesichert, Angestellte kontrollierten am Start. 

 

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Artikelinfos
AutorDirk Ambrosch
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung02.02.2013
Aktualisierung23.04.2013 11:47
Ort Bad Hindelang
Schlagwörterrodelbahn, schüler, verletzung
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