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27.03.2013 · Kempten

Immer noch Winter im Allgäu - Vegetation hinkt zehn Tage hinterher

Frühling + Winter = Frinter

Wetter · „Hartnäckig“ sei dieser Winter, sagt Werner Schmid vom Staatlichen Bauamt in Kempten. Er geht davon aus, dass bis zum endgültigen Frühlingsdurchbruch gut und gerne 1000 Tonnen Streusalz mehr als im langjährigen Durchschnitt benötigt werden, entsprechend teuer sei dieser Winter.

Verschneite Apfelplantage
Bild: Jörg Schollenbruch
Bereits Ende Februar hatte der Freistaat den Staatlichen Bauämtern zusätzliche sieben Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das dicke Ende wird aber ohnehin erst in den nächsten Wochen so richtig sichtbar: Laut Schmid führte das wechselhafte Winterwetter mit ausgeprägten Frost- und Tauwetterphasen zu erheblichen Straßenschäden.

Zehn Tage zurück ist derzeit die Vegetation im Allgäu. Laut Agrarmeteorologe Dr. Harald Maier vom Deutschen Wetterdienst (DWD) ist das für die Kulturpflanzen besser, als wenn es nach einem warmen Frühlingsbeginn im April oder Mai nochmals frostig-kalt wird, denn dann seien Frostschäden zu befürchten. Die zehn Tage Rückschritt könne die Natur rasch ausgleichen, sagt der Experte. Wann sich endlich mal wieder die Sonne blicken lässt, erfahren Sie tagesaktuell auf www.all-in.de/wetter.

 


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Artikelinfos
AutorJan-Henrik Dobers und Michael Munkler
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung27.03.2013
Aktualisierung25.10.2013 09:52
Ort Kempten
Schlagwörterwinter, frühling, pflanze
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