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18.05.2013 · Kempten

Hygiene-Leitfaden für Allgäuer Berghütten: Vom Putzen bis zur Wasserversorgung

Prävention und Krisenmanagement sind die Ziele

Gesundheit · Sie sind beliebt wie nie zuvor und bei schönem Wetter entsprechend stark frequentiert: Die Hütten des Deutschen Alpenvereins. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts haben die Gesundheitsämter im Oberallgäu und im Kreis Garmisch-Partenkirchen, der Alpenverein und die Hüttenwirte zusammen mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit einen Leitfaden für Hygiene auf den Hütten entwickelt.

Trinkwasser
TrinkwasserBild: Jochen Eckel (dpa-Zentralbild)
Zudem geht es darum, bei gehäuften Krankheitsfällen dem Personal einen Leitfaden für das Krisenmanagement an die Hand zu geben.

Hintergrund ist die Massenerkrankung von Wanderern im August 2009 auf der Rappenseehütte in den Oberstdorfer Bergen, die durch von Gästen eingeschleppte Noroviren hervorgerufen wurde. Auf der Meilerhütte im Wettersteingebirge hatte es 2011 ebenfalls eine Erkrankungshäufung gegeben.

Bei der gestrigen Vorstellung des Hygiene-Leitfadens betonte der Oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser, dass für Schutzhütten generell die selben Hygienevorschriften wie für einen Übernachtungsbetrieb im Tal gelten. Allerdings sind die Voraussetzungen im Gebirge ungleich schwieriger.


 

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung18.05.2013
Ort Kempten
Schlagwörterhygiene, wandern, berge, berghütte, norovirus, gesundheit, prävention
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