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23.01.2013 · Memmingen

Amok-Alarm in Memmingen - Erster Prozesstag zusammengefasst

Jugendlicher muss sich seit gestern in Memmingen vor Gericht verantworten

Amok-Alarm · Der Prozess gegen den damals noch 14-jährigen Burschen, der am 22. Mai vergangenen Jahres schwer bewaffnet an der Memminger Lindenschule für Angst und Schrecken sorgte, hat gestern begonnen. Die Anklage lautet auf versuchten zwölffachen Totschlag.

Nach der Verlesung der Anklageschrift hat sich der Angeklagte selbst zum Tathergang und dem Tag des Geschehens geäußert. Sein persönliches Motiv sei Liebeskummer gewesen. Seine Freundin habe einen Tag vorher Schluss gemacht. Deswegen habe er sich im Waffenkeller seines Vaters mit einer Luftdruckpistole abreagiert und in einem unbeobachteten Moment die Waffen an sich genommen.

Vor Gericht sagten Mitschüler, sie seien von dem Angeklagten bedroht worden. Stundenlang saßen sie mit ihm im Klassenzimmer und wussten, dass er scharfe Waffen bei sich trug. "Sie haben den Rektor jedoch nicht informiert, weil sie Angst hatten", beschreibt Landesgerichts-Vizepräsident Manfred Mürbe die Situation. Mit einem Urteil wird am 6. Februar gerechnet.

Hier finden Sie einen Abriss der Geschehnisse beim Amok-Alarm in Memmingen.

Den ganzen Bericht über den Start der Gerichtsbverhandlungen und über die Reaktionen der Memminger finden Sie in der heutigen Allgäuer Zeitung mit ihren Heimatzeitungen. Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie gedruckt im ganzen Allgäu, in den Service-Centern, im Abonnement oder online als e-Paper.

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler/hm
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung23.01.2013
Aktualisierung13.06.2013 23:31
Ort Memmingen
Schlagwörteramok, gericht, verhandlung
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