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23.05.2013 · Kempten

Allgäuer Polizei begrüßt geplante Absenkung der Promillegrenze für Radfahrer

Promillegrenze fur Radfahrer soll von 1,6 auf 1,1 Promille sinken - Betrunken radeln kann Schein kosten

Alkohol · Während Autofahrer schon ab 0,5 Promille ihren Führerschein verlieren, liegt der Grenzwert für Radfahrer bei 1,6 Promille. Geht es nach den Innenministern, soll sich das nun ändern.

Symbolbild Alkohol Radfahr
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club plädiert dafür, dass Radfahren mit einem Promillewert ab 1,1 künftig generell eine Ordnungswidrigkeit darstellt - auch wenn der Radfahrer keinen Unfall verursacht. Die Polizeiinspektion Schwaben Süd/West stellte in den vergangenen fünf Jahren 268 Radunfälle fest, bei denen Alkohol im Spiel war. Wir unterhielten uns mit Polizeihauptkommissar Christian Owsinski.

Es gibt den Plan, die Promillegrenze von 1,6 auf 1,1 für Fahrradfahrer herunterzusetzen.

Owsinski: Grundsätzlich begrüßt die Polizei alle Maßnahmen, die geeignet sind, die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Ebenso klar ist auch, dass der Konsum von viel Alkohol einer sicheren Teilnahme am Straßenverkehr eklatant entgegensteht.

Was passiert, wenn man als Fahrradfahrer mit Alkohol erwischt wird? Droht der Verlust des Führerscheins oder ein Radfahrverbot?

Owsinski: Der Radfahrer kann bisher im Gegensatz zum Kraftfahrzeugführer keine Ordnungswidrigkeit (0,5-Promille-Grenze) begehen. Auch bei Radfahrern handelt es sich aber bereits um eine Straftat, wenn sie 0,3 Promille im Blut haben und durch den Alkoholkonsum einen Unfall verursachen.



 


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Artikelinfos
Autorbenjamin sigmund
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung23.05.2013
Ort Kempten
Schlagwörteralkohol, fahrradfahrer, promille, grenze, radfahren
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