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05.12.2012 · Lindau

Spielecke in Lindau - Wie man als Spielwarenverkäuferin vor Weihnachten Ruhe bewahrt

Wochenende · Bald ist Weihnachten. Hektische Betriebsamkeit, eiliges Geschenkekaufen. Jetzt als Spielwarenverkäuferin arbeiten? Genervte Kunden, alles schnell-schnell, laute Rabattschlachten... Die Inhaberin der Spielecke in Lindau lässt sich davon nicht anstecken.

 

"Mitte November sind wir gerichtet für Weihnachten", sagt Cathrin Dreher-Nürnberger, Inhaberin der Spielecke in Lindau. Sie muss rechtzeitig mit der Planung beginnen, um für die Kunden, die schon früh nach Weihnachtsgeschenken schauen möchten, gerüstet zu sein. Im Oktober stellt sie daher bereits Dekoartikel auf und schmückt den Laden nach und nach mit Grün.

Die gelernte Erzieherin und Physiotherapeutin ist seit fünf Jahren im Geschäft und weiß mittlerweile das Weihnachtsgeschäft gut einzuschätzen. Sie nimmt Produkte, die eher im Sommer verkauft werden, rechtzeitig aus den Regalen und achtet ab Oktober beim Einkauf besonders auf weihnachtliche Artikel. Denn bereits im November schauen die ersten Neugierigen nach Geschenken.

Beratung ist bei ihren Kunden sehr gefragt, gerade wenn es um Geschenke für Weihnachten geht. Wenn dann ab Ende November der Andrang im Laden größer wird, ist beim Bedienen vor allem Ruhe und Gelassenheit gefragt. Die Verkäuferinnen in der Spielecke sind im Umgang mit gestressten Käufern geübt, so dass die stimmungsvolle Atmosphäre im Geschäft trotzdem erhalten bleibt. Hektik kommt dadurch nur selten auf.

 

Weihnachten im Spielwarenladen
Bild: mth
Der kleine Eckladen in der Lindauer Fußgängerzone hat sich seit seiner Gründung vor 30 Jahren einen festen Kundenstamm aufgebaut. Ältere kaufen schon viele Jahre hier für ihre Kinder und Enkel ein und locken damit die Jüngeren auch immer wieder in das Geschäft.

Die zunehmende Konkurrenz im Internet spürt auch die Spielecke. Allerdings stellt der Onlinekauf für Inhaberin Dreher-Nürnberger noch keine zu fürchtende Konkurrenz dar. Dass die Kunden aber die Preise vergleichen und dabei das Internet im Vergleich zum Spielwarenladen teilweise besser abschneidet, muss die 50-jährige Ladeninhaberin trotzdem zugeben. Wirkliche Trends seien beim Kaufen aber nicht festzustellen, da die Spielecke das Sortiment aus dem "klassischen Spielzeugbereich" biete, so Dreher-Nürnberger.

Auch am 24. Dezember werden noch Kunden in die Spielecke kommen, um in letzter Minute Geschenke für ihre Lieben zu kaufen. Dann wird Cathrin Dreher-Nürnberger in der Spielecke besinnliche Vorweihnachtsstimmung verbreiten, mit Ruhe und Gelassenheit und ab und zu auch mit Plätzchen und Tee.

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Artikelinfos
Autormth / yod
Veröffentlichung05.12.2012
Aktualisierung06.11.2013 10:52
Ort Lindau
Schlagwörterspielwaren, geschäft, kunden
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