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26.03.2013 · Oberstdorf

Zukunft des Oberstdorfer Kinos ungewiss – Bauausschuss lehnt Erweiterung der Gastronomie ab

Kino · Seit August ist der „Glaspalast“ geschlossen, das „Cinecenter“ in Oberstdorf. Was mit dem attraktiven Gebäude an exponierter Stelle geschehen soll, ist immer noch offen, die Mitglieder des Oberstdorfer Bauausschusses machten jetzt noch einmal deutlich, dass die Gemeinde weiterhin ein Kino in dem Gebäude will.

Kino Oberstdorf
Kino OberstdorfBild: Elke Wiartalla
„Es ist ein verlassenes, ausgeweidetes Gebäude, das ist ein desolater Zustand“, forderte Gemeinderat Dr. Wolfgang Nettesheim (AT/FDP) eine schnelle Lösung für das Kino. Einen Umbau schlossen die Gemeinderäte einstimmig aus.

Geplant war, den großen Kinosaal um etwa 100 Quadratmeter zu verkleinern, und dafür die Gastronomie um die gleiche Fläche, die laut Bauamt etwa 80 Sitzplätzen entspricht, zu erweitern. Auch Bürgermeister Laurent Mies stellte sich gegen den Vorschlag, weil die feste Zusage fehlte, das Kino weiterbetreiben zu wollen.

Das ist jedoch die Voraussetzung: Die Gemeinde hat bereits vor vielen Jahren eine Nutzungsbeschränkung für das Gebäude erlassen, nach der hier nur ein Kino mit Gastronomie und eine Wohnung betrieben werden dürfen - eine anderweitige Nutzung ist demnach nicht möglich.

 

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Artikelinfos
Autorsme/mig
QuelleAllgäuer Anzeigeblatt
Veröffentlichung26.03.2013
Aktualisierung16.04.2013 12:43
Ort Oberstdorf
Schlagwörterzukunft, gastronomie, umbau, gemeinde
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