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12.07.2011 · Röthenbach

Über 10000 Besucher an vier Tagen beim Bezirkmusikfest in Röthenbach

«Es hat sich gelohnt» - Dirigent Oskar Bihler und Musikkappellen-Vorsitzender Walter Hartmann ziehen ein positives Fazit

Bilanz · Vier Tage lang herrschte Ausnahmezustand in Röthenbach: Die Argentalgemeinde feierte ihr 1150-jähriges Bestehen und die Musikkapelle ihr 170-Jahr-Jubiläum im Rahmen des Bezirksmusikfestes. Im Gespräch mit Olaf Winkler erzählen Dirigent Oskar Bihler und Walter Hartmann, Vorsitzender der Musikkapelle Röthenbach, von ihren persönlichen Höhepunkten und einem gelungenen Fest.

Das 49. Bezirksmusikfest 2011 in Röthenbach ist Geschichte. Wie fühlen Sie sich am Tag danach?

Oskar Bihler: Es liegt ein sehr erfolgreiches Bezirksmusikfest hinter uns. Dabei haben wir sicher die Grenzen dessen erreicht, was eine 60-köpfige Kapelle bewerkstelligen kann. Wir haben es nach Feierabend zwei Jahre lang organisiert. Ohne Hilfe aus dem Dorf wäre das unmöglich gewesen. Aber es hat sich gelohnt: Wir konnten viele tausend Besucher nach Röthenbach holen.

Können Sie Zahlen nennen?

Bihler: Am Donnerstag und Freitag hatten wir jeweils 1800 zahlende Besucher und Ehrengäste im Festzelt, am Samstagabend etwas weniger. Aber dafür kamen zum Jugendkapellentreffen rund 400, und über 1000 waren es beim Jahrgangs-Treffen.

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Auch der Gottesdienst am Sonntag war sehr gut besucht. Zum Festumzug am Nachmittag kamen über 2000 Musikanten und schätzungsweise 5000 Besucher. Somit waren es an den vier Festtagen weit über 10000 Besucher.

Hat es unangenehme Zwischenfälle gegeben?

Bihler: Nein, es war ein rundum friedliches Fest. Das Sanitätspersonal musste nur zweimal aktiv werden. Beim Umzug hatte ein Musikant einen Kreislauf-Zusammenbruch. Der eigens gerufene Rettungshubschrauber wurde aber letztlich nicht benötigt. Erste Hilfe hatte hier eine Musikerin vom Spielmannszug Krumbach geleistet, die selbst Sanitäterin ist. Und am Sonntagabend hatte eine Besucherin Kreislauf-Probleme.

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Walter Hartmann: Größere Schlägereien gab es nicht. Kleine Reibereien konnte die Security schlichten.

Haben Sie schon einen Überblick über die finanzielle Seite?

Bihler: Mit einem positiven Ergebnis rechnen wir. Aber genaue Zahlen wissen wir erst in zwei, drei Wochen.

Was war für Sie persönlich der Höhepunkt?

 

Bihler:

Während des Festes war es der Stimmungswettbewerb, weil nicht nur aufgrund der Lautstärke des Applauses entschieden wurde, sondern auch durch eine Jury. Sie hat nach einem System entschieden, das am Wertungsspiel angelehnt ist. Das lag mir persönlich am Herzen und kam auch gut an.

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Hartmann: Auf alle Fälle der Festumzug. Jeder hat ihn gelobt. Da hatten wir natürlich großes Wetterglück.

Und wie geht es jetzt weiter?

Hartmann: Jetzt bauen wir ab, und dann erholen eir uns.

Bihler: Wir machen eine Probenpause bis Ende Juli. Dann stehen wieder Auftritte an.

 

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Artikelinfos
Autoraz
Veröffentlichung12.07.2011
Aktualisierung26.07.2013 11:29
Ort Röthenbach
Schlagwörterbesucher, bilanz, interview
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