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27.11.2012 · Marktoberdorf

Straßenbeleuchtung für Baugebiet in Marktoberdorf festgelegt

Hochwasserschutz: Ingenried beteiligt sich an Verband

Baugebiet · In seiner jüngsten Sitzung sprach sich der Gemeinderat Ingenried grundsätzlich für eine Beteiligung an der Bildung eines Zweckverbands „Hochwasserschutz an der Schönach“ aus. Außerdem wurden die Hundesteuersätze neu festgelegt und die Straßenbeleuchtung für das Baugebiet an der Erbenschwanger Straße vergeben.

LED-Straßenlaterne
LED-StraßenlaterneBild: Christian Steinmüller
Die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2011 der Gemeinde Ingenried ergab keinerlei Mängel, gab Zweiter Bürgermeister Georg Echtler bekannt. Einstimmig stellte das Gremium daraufhin die Jahresrechnung fest und erteilte die notwendige Entlastung.

Nicht direkt von der Schönach tangiert

Es ist geplant, dass sich am Zweckverband „Hochwasserschutz an der Schönach“ alle Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt beteiligen. Doch während die Gemeinden Schwabbruck, Schwabsoien und Hohenfurch sowie Altenstadt direkt von der Schönach tangiert werden, entspringen im Gemeindegebiet Ingenried lediglich einige kleine, der Schönach zufließende Bäche.

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Trotzdem fasste der Gemeinderat den genannten Grundsatzbeschluss. Er beschloss aber auch, dass jetzt die Verwaltung beauftragt wird, in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt Weilheim zuerst einmal eine Kostenschätzung für die notwendige Hochwasserstudie vorzulegen, bevor weitere Beschlüsse gefasst werden.

Einstimmig beschloss das Gremium dann die Verlegung von Leerrohren unter anderem für die Beleuchtung im Baugebiet an der Erbenschwanger Straße zum Preis von knapp 1300 Euro. Bei der Straßenbeleuchtung fiel die Entscheidung mit einer Gegenstimme auf zwei energiesparende LED-Lampen zum Preis von knapp 5200 Euro anstatt der bisher im Ort hauptsächlich verwendeten Kastenleuchten.

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Für die Neufestsetzung der jährlichen Hundesteuer lagen dem Gremium zwei Vorschläge vor: Die Räte hatten die Wahl zwischen 30 Euro für den ersten Hund, 70 Euro für jeden weiteren und 600 Euro für einen Kampfhund oder 30 Euro für den ersten, 60 Euro für jeden weiteren und 750 Euro für den Kampfhund. Mit 5:3 Stimmen entschieden sie sich für die erste Variante (30, 70 und 600 Euro).

Wendeplatte für regulären Schulbus kommt

Bisher verwendete die Gemeinde Ingenried für die Schülerbeförderung nach Huttenried einen Kleinbus, der jedoch nur noch bis Ende des Jahres im Einsatz sein wird. Ab Januar 2013 werden die Kinder nur noch mit dem regulären Schulbus befördert.

Für die dann notwendige Wendeplatte für das Fahrzeug neben der Kreisstraße stellt der Grundstücksbesitzer die notwendigen 250 Quadratmeter Grund zur Verfügung.

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Mit ihm wurde ein Pachtvertrag auf fünf Jahre abgeschlossen, der sich jeweils um ein Jahr verlängert, falls er nicht von einer Seite gekündigt wird. Der Pachtpreis beträgt 40 Euro pro Jahr. Für das Anlegen der Wendeplatte lagen der Gemeinde drei Angebote vor. Den Zuschlag erhielt der günstigste Anbieter zu einem Angebotspreis von knapp 1100 Euro.

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Artikelinfos
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QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung27.11.2012
Aktualisierung10.07.2014 09:38
Ort Marktoberdorf
Schlagwörterverband, beleuchtung, gemeinderat
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