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23.02.2012 · Stiefenhofen

Stiefenhofen plant ein Baugebiet

Sieben Häuser können im Haldenacker entstehen

Gemeinderat · Von „wichtigen Details“ bei der Planung spricht Stiefenhofens Bürgermeister Anton Wolf, von „Herausforderungen für den Architekten“ Planer Hubert Sieber und auf eine Steigung von bis zu zehn Prozent weist Rudolf Weber von der Ingenieurgesellschaft AGP hin: Das Baugebiet „Haldenacker“ soll zwar auf einer bislang grünen Wiese entstehen, die Nordhanglage bringt aber manche Besonderheit mit sich. Das machte die Vorstellung der Entwürfe in der Gemeinderatssitzung deutlich.

Schild Baustelle Baustellenschild
Schild Baustelle BaustellenschildBild: Bernhard Weizenegger

Will sich Stiefenhofen rund um den Ortskern ausdehnen, so kann dies nur im Bereich der umliegenden Hänge geschehen. So entstand vor Jahren die Straße „Auf der Breite“ an einem Südhang. Nun soll die Gemeinde am gegenüberliegenden Hang, dem „Haldenacker“, wachsen.

„Interessenten sind vorhanden“, versicherte Bürgermeister Wolf. In Fortsetzung des Dekan-Prestl-Weges, und damit direkt an den neuen Friedhof angrenzend, lässt die Gemeinde ein Gebiet überplanen, das mit einer Größe von etwas mehr als einem halben Hektar Platz für sieben Einfamilienhäuser bieten soll.

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Die vom Lindauer Planungsbüro Sieber in der Gemeinderatssitzung vorgestellten Entwürfe unterschieden sie sich nur im Detail, denn die Vorgabe war klar: Die Anbindung an den Dekan-Prestl-Weg ist ebenso vorgegeben wie der Wunsch der Gemeinde, eine spätere Fortführung nach Osten vorzusehen. So erschließt letztlich eine Sackgasse den „Haldenacker“, die den Anschluss eines weiteren Baugebietes ausdrücklich ermöglicht.

Offen war letztlich nur, wo sich der notwendige Wendebereich befinden soll. Und hier entschieden sich die Gemeinderäte für eine Variante, die dies im oberen Bereich des Baugebietes vorsieht. Im unteren Bereich soll nun ein öffentlicher Grünbereich entstehen. Denn: „Hier befindet sich eine Quellfassung“, stellte Bürgermeister Wolf fest.

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Aus ihr wird unter anderem der „Sonnenbrunnen“ gespeist.

Im Schnitt 585 Quadratmeter

Durchschnittlich 585 Quadratmeter groß werden die sieben Grundstücke. Aufgrund der verhältnismäßig starken Hanglage werden fünf Häuser teilweise in den Hang gebaut werden müssen. „Ein Fertighaus aus dem Katalog wird hier nicht möglich sein“, prognostizierte Hubert Sieber.

Unter anderem Albert Lacher sorgte sich angesichts der Hanglage um die Entwässerung. Rudolf Weber (AGP) sieht auch hier Herausforderungen, geht in seiner Planung aber davon aus, dass die Ableitung in den Dorfbach beziehungsweise der Anschluss an das bestehende Kanalnetz problemlos möglich sein wird.

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Hinsichtlich der Ausrichtung der Häuser will die Gemeinde keine Vorgaben machen. Die Orientierung am Hang gebe allerdings weitgehend die Hauslage vor, so Bürgermeister Wolf und Planer Sieber. Er kann nach dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates für das Konzept nun die Detailplanung angehen.

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Artikelinfos
Autorowi
Veröffentlichung23.02.2012
Aktualisierung10.07.2014 09:38
Ort Stiefenhofen
Schlagwörtergemeinderat
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