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27.03.2013 · Marktoberdorf

Schuldnerberatung im Ostallgäu - Mehr Hilfesuchende aber weniger Schulden

Trotz Arbeit verschuldet

Auf den ersten Blick scheint es, als würde die Schuldenfalle immer öfter zuschnappen. 269 Hilfesuchende wandten sich im vergangenen Jahr erstmals an die Schuldnerberatung Ostallgäu in Marktoberdorf. 2011 waren es noch 219, also 50 weniger. 269 Hilfesuchende, das ist etwa einer pro Werktag.

Rechnung
Bild: Erwin Wodicka (16573471)
Auch wenn die Zahl der Hilfesuchenden gestiegen ist, ihre Verschuldung ist um 1,4 Millionen Euro gesunken. 2011 lagen die Schulden der 219 Betroffenen bei 13,8 Millionen Euro. 2012 kamen die 269 Schuldner, die sich erstmals an die Beratung wandten, auf 12,4 Millionen Euro Schulden. Das bedeutet, dass die durchschnittliche Verschuldung des Einzelnen von 63.000 auf 46.000 Euro sank.

Bei einer Schuldnerberatung werde zunächst geprüft, wie die Schuldsumme des Hilfesuchenden zu handhaben ist, sagt Martin HolleschovskyLeiter der Ostallgäuer Schuldnerberatung. „Hier stellt sich die Frage, ob der Weg in die Privatinsolvenz eingeschlagen wird“, sagt Holleschovsky. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 96 Insolvenzfälle aus dem Landkreis von der Beratungsstelle bearbeitet.

 

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Artikelinfos
AutorPaul Schöne
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung27.03.2013
Aktualisierung16.04.2013 10:53
Ort Marktoberdorf
Schlagwörterschuldenberatung, schulden, insolvenz, statistik
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