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23.03.2011 · Seeg

Schau-Imkerei im Heimatmuseum Seeg

Rinderle: Bis 2013 sollen alle Projekte abgeschlossen sein

Honigdorf · Das Honigdorf Seeg nimmt an Fahrt auf: Ab Mai wird mit den Umbauarbeiten im Keller des Heimatmuseums begonnen, um dort eine Schau-Imkerei einrichten zu können. Das teilte Bürgermeister Manfred Rinderle bei der Jahresversammlung des Tourismusvereins mit. Mit dem Projekt will Seeg den Negativtrend bei den Übernachtungen stoppen.

Bienen
Bild: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)
Nach nahezu zweijähriger Vorarbeit ist es dem Tourismusverein mit der Gemeinde gelungen, das Vorhaben Honigdorf in die Tat umzusetzen. Der Bürgermeister teilte mit, dass ab Mai mit den Umbauarbeiten im Museum für die Schau-Imkerei begonnen wird. In Alfred Guggemoos aus Eisenberg fand die Gemeinde einen Fachmann, der bereits bei der Planung involviert war und weiterhin das Projekt begleiten wird.

Simon Nuschele, Vorsitzender der Seeger Imker, erläuterte den Bienenlehrpfad. Der Rundweg wird vom Heimatmuseum aus starten, über den Dorfanger verlaufen und bei der Bäckerei Scherbaum wieder in Richtung Museum führen.

Insgesamt wird es 13 Stationen geben und bei Führungen wird alles über Bienen erklärt. Der Dorfangerweiher wird ebenso mit einbezogen, wie der Kinderspielplatz, in dem ebenfalls das Thema Honig aufgegriffen wird. Zudem wird eine Blumenwiese angelegt.

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Honigkönigin wird gesucht

Auch werde es ein Honigfest geben, vielleicht in Verbindung mit dem Museumsfest. Und selbstverständlich brauche Seeg eine Honigkönigin, denn Seeg wird das einzige Honigdorf in Deutschland sein, hieß es bei der Versammlung.

Im Zug des Projektes soll eine Dachmarke «Honig aus Seeg im Allgäu» geschaffen werden. Wie Bürgermeister Manfred Rinderle weiter verlauten ließ, werden die Arbeiten für das Projekt 2013 beendet sein. Unter www.seeg.de «Honigdorf» ist ein Zeitfenster geplant, das Auskunft gibt, wie weit die Baumaßnahmen fortgeschritten sind.

Nachhaltigkeit ist wichtig

JV Tourismusverein
Bild: Erika Poppler
Geplant ist zudem ein freier Zusammenschluss von Handel, Gewerbe, Landwirtschaft, Gemeinde, Tourismus, Gastronomie, Firmen, Vereinen und Seeger Bürgern. Grundvoraussetzung für eine «Leader-Förderung» ist die Nachhaltigkeit des Projektes. Das heißt, es muss sichergestellt werden, dass die Partner nachweislich heimische Produkte anbieten und sich mit dem «Honigdorf Seeg» identifizieren.

Dass dringender Handlungsbedarf bestand, zeigte sich bei den Zahlen, die Sandra Dopfer von der Tourist-Information vorstellte. So berichtete sie über ein Minus bei den Übernachtungen von 5,76 Prozent auf rund 63000 und bei den Gästen ein Minus von 18,56 Prozent auf etwa 9000. Bei den «Einnächtern» musste gar eine Minderung von 53,87 Prozent auf 1306 hingenommen werden.

Ein erfreuliches Plus zeigte sich dagegen bei den Gästezahlen der Privatvermieter mit KönigsCard von 8,74 Prozent. Doch auch sie mussten bei den Übernachtungen ein leichtes Minus von 1,5 Prozent hinnehmen. «Weit über dem Durchschnitt liegen wir bei der Aufenthaltsdauer», so Sandra Dopfer, nämlich bei 7,1 Tagen.

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Artikelinfos
Autorepp
Quelleschauimkerei,heimatmuseum,rinderle,projekte,abgeschlossen,honigdorf
Veröffentlichung23.03.2011
Aktualisierung25.10.2013 09:59
Ort Seeg
Schlagwörterheimatmuseum, tourismus, projekt
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