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31.12.2012 · Lindenberg

Rund 60 Mädchen und Buben ziehen bis kommenden Samstag durch Lindenberg

„Segen bringen und Segen sein“

Sternsinger · „Segen bringen und Segen sein“ – unter diesem Motto ziehen heuer die Lindenberger Sternsinger von Tür zu Tür. Gut 60 Mädchen und Buben im Alter von acht bis 14 Jahren wurden gestern mit einem Gottesdienst in der Lindenberger Stadtpfarrkirche ausgesandt. Bis kommenden Samstag bringen Kaspar, Melchior und Balthasar den „Segen Gottes in die Häuser und Wohnungen“ der Lindenberger, so Stadtpfarrer Leander Mikschl.

Sternsinger
Bild: Tanja Fuchs
Bunt gekleidet und geschminkt gehen die Schüler in Anlehnung an die Heiligen Drei Könige von Haus zu Haus. Nach dem Matthäus-Evangelium kamen diese kurz nach der Geburt Jesu und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gabe.

Das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion soll auch dazu anregen, bewusst etwas Gutes zu tun. Pfarrer Mikschl stellte die Frage in den Raum „Wie könnt ihr Segen sein?“ und erklärte: „Es kommt auf mein Tun an. Durch mein Tun kann ich Segen sein.“ Er rief dazu auf, sich mehr Zeit für andere zu nehmen, zu helfen und anderen etwas Gutes zu tun.

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Zum 55. Mal findet inzwischen das Dreikönigsingen in Deutschland statt. Die Sternsinger sind bis zu 18 Jahre alt. Getragen wird die Aktion vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend.

Wie in den Jahren zuvor unterstützen die Spenden gemeinnützige Zwecke. Im Fokus steht dieses Mal das Entwicklungsland Tansania und die mangelnde Gesundheitsversorgung der dort ansässigen Bevölkerung, insbesondere der Kinder. Die gesammelten Spenden kommen jedoch nicht nur dem ostafrikanischen Land zugute, sondern werden auf etwa 2000 verschiedene Entwicklungsprojekte weltweit verteilt.


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Artikelinfos
AutorTanja Fuchs
QuelleDer Westallguer
Veröffentlichung31.12.2012
Aktualisierung25.10.2013 16:10
Ort Lindenberg
Schlagwörterheilige, könig, kirche, brauchtum
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