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18.01.2013 · Kaufbeuren

Reifträgerweg: Rodung der Trasse in Kaufbeuren ist trotz Protestaktionen fast abgeschlossen

Streit um Ausgleichsfläche

Naturschutz · Der geplante Ausbau des Reifträgerweges erhitzt weiterhin die Gemüter. Nachdem die Waldarbeiter unbehelligt von Protestaktionen der Naturschützer vor einer Woche mit der Rodung für die Trasse begonnen hatten, fordert der Agenda-Arbeitskreis Klimaschutz nun die sofortige Einstellung der Arbeiten.

Reifträgerweg Rodung McDonalds
Bild: Mathias Wild
„Für den Eingriff muss die Stadt rund 17 000 Quadratmeter Ausgleichsfläche nachweisen“, so der städtische Baureferatsleiter Ralf Baur. In dem Ökokonto der Kommune werden laufend aktuelle oder künftige Ausgleichs- und Ersatzflächen dokumentiert und als „Guthaben“ eingetragen.

Die Areale, die bereits ökologisch wertvoll sind oder zu Biotopen entwickelt werden können, stehen bei späteren baulichen Eingriffen in Natur und Landschaft für den geforderten Ausgleich zur Verfügung. Für die derzeitige Rodung sieht der gültige Bebauungsplan für den Reifträgerweg laut Baur keine weiteren, unmittelbaren Ausgleichsflächen vor.

Den ganzen Bericht mit mehr Fakten und Hintergründen zur Protestaktion, und wie die Stadt Kaufbeuren ihre Bauarbeiten rechtfertigt finden Sie in der heutigen Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren. Die Allgäuer Zeitung mit ihren Heimatzeitungen erhalten Sie gedruckt im ganzen Allgäu, in den Service-Centern, im Abonnement oder online als e-Paper.

Allgäuer Zeitung Kaufbeuren vom 18.01.2013, Seite 25

 


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Artikelinfos
Autoralexander VUÈKO
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung18.01.2013
Aktualisierung16.04.2013 12:54
Ort Kaufbeuren
Schlagwörterstraßenbau, naturschutz, bau, streit
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