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11.04.2013 · Kempten

Projekt "Iller erleben" in Kempten: Keine Gefahr durch Schadstoffe in Erdreich

Altlasten sollen aus Sicherheitsgründen im Boden bleiben – Umgestaltung geht im Sommer los

Schadstoffe · „Keine direkte Gefahr“: Entwarnung gibt Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann für die Anwohner des ehemaligen Gaswerks zwischen Burghalde und Iller. Die Boden-, Grundwasser- und Luftuntersuchungen hätten ergeben, dass zwar weiterhin Schadstoffe aus den früheren Teerschlammablagerungen vorhanden seien, von diesen aber keine Gefährdung ausgehe.

Altstadtpark
Bild: Jörg Schollenbruch
Vorausgesetzt man gräbt dort nicht auf. Deshalb wurde jetzt im Bauausschuss das erste Projekt von „Iller erleben“ geändert. Ursprünglich sollte an der Stelle der Hochwasserdamm nach hinten verlegt werden und damit eine Art Strand entstehen. Dafür hätte viel Erdreich abgegraben werden müssen.

Der Bereich des Ufers sei dagegen „frei von belastetem Material“, so der Tiefbauamtsleiter. Auch die Bodenluft sei unbelastet, die Schadstoffe würden erst unter einem halben Meter Erdreich auftreten und bis in etwa 4,5 Metern Tiefe reichen.

Damit das so bleibt, wird nicht abgegraben, sondern die tiefer gelegenen Stellen werden aufgefüllt. Mit einem neuen Platz am Altstadtpark sowie Sitzstufen zur Iller hin werde die Iller für die Menschen erreichbar.

 


 

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Artikelinfos
AutorFranz Summerer
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung11.04.2013
Aktualisierung18.04.2013 10:32
Ort Kempten
Schlagwörteriller, erde, bauarbeiten
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