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17.05.2013 · Kempten

Prof. Felberbaum vom Klinikum Kempten über Angelina Jolie und prophylaktische Brustoperationen

„Mut gemacht“

Brustkrebs · Was Angelina Jolie getan hat, findet Professor Dr. Ricardo Felberbaum „großartig“. Dass die Schauspielerin öffentlich erklärte, sie habe sich beide Brüste entfernen lassen, um ihr Krebsrisiko zu verringern, ist für den Leiter des Brustzentrums am Klinikum Kempten-Oberallgäu etwas sehr Wichtiges.

Dr. Felberbaum
Dr. FelberbaumBild: az
Denn sie habe damit Mut gemacht, mit der Krankheit offen umzugehen. Bei der Vorsorge ist immer ein Thema: die Veranlagung, die erbliche Vorbelastung. Mutter und Großmutter aus einer Linie mit Krebs - da sei das Risiko groß. Und das Risiko beinhaltet das defekte Gen BRCA 1, jenes Gen, das mit großer Wahrscheinlichkeit Brust- oder Eierstockkrebs auslöst. Jenes Gen hat auch Angelina Jolie veranlasst, sich ihre Brüste abnehmen zu lassen.

Solche Operationen werden auch am Brustzentrum Kempten durchgeführt. In den acht Jahren, in denen Gynäkologie-Chefarzt Dr. Ricardo Fleberaum das Zentrum leitet, sei das pro Jahr eine OP gewesen. 

Die dazu notwendigen Gentests würden bei Indikationen von den Krankenkassen übernommen. Doch unter normale Vorsorge falle eine solche Operation nicht.

 

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Artikelinfos
Autorbe
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung17.05.2013
Ort Kempten
Schlagwörterbrustkrebs, operation, klinikum, krebs, propyhlaxe
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