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22.02.2012 · Marktoberdorf

Marktoberdorfer Schüler informieren sich über Tätigkeiten im Bereich Pflege und Rettungsdienst

In eine andere Haut geschlüpft

Berufsoffensive II · Die 15-jährige Lisa fühlt sich hilflos. Eine Brille mit schwarzen Gläsern hat ihr Sehvermögen fast ganz eingeschränkt. Ín der Sinnesstation im Rotkreuzhaus erfährt sie, wie es ist, nur tasten, hören und riechen zu können.

Berufsoffensive
BerufsoffensiveBild: Eva Maria Häfele
Wie die meisten ihrer Altersgenossen, die sich an diesem Tag an der Aktion "Berufsoffensive" der Allgäuer Zeitung beim Bayerischen Roten Kreuz Ostallgäu in Marktoberdorf beteiligen, hat sie aber der Altersanzug beeindruckt. Wer ihn ausprobiert hat, weiß, wie sich die Einschränkungen des hohen Alters anfühlen. Der Anzug ermöglicht es, in eine "andere Haut" zu schlüpfen.

Verständnis geweckt

Das weckt Verständnis. Insbesondere hilft dies jenen, die sich einem Pflegeberuf widmen wollen. Davon lernen die über 30 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Unterthingau sowie der Realschule Kaufbeuren an diesem Vormittag einiges kennen. Er habe sich zuvor nicht vorstellen können, dass es in dieser Sparte so viele Möglichkeiten gibt, sagt Nico zum Schluss.

Überrascht zeigten sich manche auch, wie viel ein Rettungsassistent wissen muss. Philip Loos und Harald Flitta erläuterten den Jugendlichen am simulierten Fall eines Einsatzes, wie der Weg zu diesem Beruf ist. Insgesamt durchlief jeder der Schüler sechs Stationen im BRK-Haus und im Gulielminetti-Seniorenheim. „Die Schüler nehmen diese Informationen sehr bewusst auf“, sagte Bernhard Haug von der Unterhtingauer Schule, der die Gruppen begleitete.

Für die Berufsoffensive hatte er großes Lob.

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Autorsg
Veröffentlichung22.02.2012
Aktualisierung17.04.2013 08:59
Ort Marktoberdorf
Schlagwörterhaut, pflege, rettungsdienst, berufsoffensive
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