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06.02.2012 · Maierhöfen

Maierhöfen investiert mehr als eine Million Euro

Geld fließt unter anderem in das Ibergzentrum

Haushaltsdiskussion · Voraussichtlich in der nächsten Sitzung im März will der Maierhöfer Gemeinderat den Haushalt 2012 verabschieden. Über die vorgesehenen Investitionen diskutierte das Gremium schon jetzt und stimmte den Planungen von Bürgermeister Martin Schwarz einstimmig zu. Danach sind neben den Fixkosten über eine Million Euro zusätzlicher Ausgaben vorgesehen.

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Geld Scheine EuroBild: Matthias Becker
Um diese zu finanzieren, sollen die Rücklagen von derzeit 1,4 Millionen Euro halbiert werden.

Größte Einzelposten sind weitere Maßnahmen für die energetische Sanierung des Ibergzentrums für 154 000 Euro sowie der Grunderwerb und die Erschließung des neuen Baugebietes in Riedholz für rund 243 000 Euro.

Winterdienst noch unklar

Zwei Ausgabeposten sind mit einem großen Fragezeichen versehen. Denn noch ist nicht entschieden, ob die Kommune künftig den Winterdienst wieder selbst übernimmt oder ihn wie in den Vorjahren an Firmen vergibt. Ein Winterdienst in Eigenregie würde die Anschaffung eines Unimogs für 120 000 Euro notwendig machen.

Und unklar ist weiterhin, ob die Gemeinde für die Leitungsverlegung im Rahmen des Ausbaus der Staatsstraße nach Isny aufkommen muss. Für den „Fall der Fälle“ hat die Kommune 215 000 Euro eingeplant.

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Definitiv auf der Ausgabenseite eingeplant sind 115 000 Euro für den Grunderwerb eines künftigen Kunstrasenplatzes. Für den Platz selbst haben Maierhöfen und Grünenbach bereits in den Vorjahren Rücklagen gebildet. Weitere 25 000 Euro will Maierhöfen 2012 ansparen. 40 000 Euro sind für den Umbau der „Alten Kasse“ vorgesehen.

Hier teilen sich künftig Musikkapelle und Heimatstube eine frei gewordene Wohnung. Zwar sollen die meisten Arbeiten in Eigenregie erfolgen. Doch für eine neue Heizungsanlage und neue Fenster springt die Kommune als Eigentümerin des Hauses ein.

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Ein Einzelposten beschäftigte das Ratsgremium etwas länger. Gerhard Zwisler soll den Auftrag erhalten, die Verkehrsinsel am Ortseingang aus Richtung Isny zu gestalten. Immerhin 37 Meter lang und bis zu 5,70 Meter breit ist sie. Mit vielen Steinen und zwei jeweils zwölf Meter langen Metallbalken will Zwisler hier den Hochgrat nachbilden – bis zu einer Höhe von 2,40 Meter. Sein Projekt stellte Zwisler in der Gemeinderatssitzung vor und erntete auch grundsätzliche Zustimmung.

Doch vor der Realisierung will der Bürgermeister mit dem Staatlichen Bauamt abklären, ob das Projekt so überhaupt möglich ist. Denn Franz Spieler mahnte, dass die Gemeinde sichergehen solle, bei Unfällen nicht haftbar gemacht zu werden, sollte es zu einer Kollision mit dem Kunstwerk kommen.

Herbert Mader zeigte sich überrascht, dass es überhaupt zu einer Gestaltung der Verkehrsinsel kommen soll („Ich kenne das nur von Kreisverkehren“), stimmte aber dann dafür.

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Artikelinfos
AutorOlaf Winkler
Veröffentlichung06.02.2012
Aktualisierung16.04.2013 10:57
Ort Maierhöfen
Schlagwörtereuro, geld, haushalt, bürgermeister
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