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03.05.2012 · Schwangau

Hecke in Schwangau als Unfallrisiko? Leser aus Horn fordern erneut, dass Rückschnitt durchgesetzt wird

– Straße ist jetzt ein Fußweg

Unfallrisiko · Wie hoch darf eine Hecke sein – ab wann stellt sie ein erhöhtes Unfallrisiko dar? Das wollte Siglinde Seitz vergangenen Herbst bei der Mobilen Redaktion der Allgäuer Zeitung in Schwangau wissen. Sie forderte, dass die Gemeinde einen Rückschnitt durchsetzt.

Hecke
HeckeBild: Kai Remmers (dpa-tmn)
Doch bislang sei nichts passiert, klagen sie und ihr Mann Hermann. Nicht einmal eine Reaktion der Gemeinde habe es gegeben.

Konkret ging es Seitz um einen Fuß- und Radweg am Feilitzschpark Richtung Kienbergweg. „Wegen dieser 2,30 Meter hohen Hecke wäre fast ein Kind überfahren worden“, hatte die Hornerin im Herbst geklagt.

Schon damals hieß es von Schwangaus Hauptamtsleiter Klaus Lang, dass man den Heckenbesitzer nicht zum Rückschnitt zwingen könne: Zum einen wachse die Hecke auf einem Privatgrundstück.

Zweitens müsse erst geklärt werden, ob tatsächlich eine Gefährdung der Radler oder Fußgänger vorliegt.

Untätig sei die Gemeinde dennoch nicht geblieben, erklärte nun Bauamtschef Wolfgang Geiger auf Nachfrage unserer Zeitung: „Der Weg wurde zwischenzeitlich als Fußweg gewidmet.“ Somit sei es nur noch Fußgängern erlaubt, ihn zu nutzen. Und die müssten eben gut aufpassen und vorher genau schauen, ob ein Auto kommt.

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Die Gemeinde will Familie Seitz über die Änderung schriftlich informieren – sobald die Umwidmung offiziell ins Bestandsverzeichnis aufgenommen wurde, erklärt Geiger. An der Hecke werde sich aber wohl nichts ändern. Solange eine Gefährdung nicht nachgewiesen werden könne, sei es schwierig, einen Rückschnitt durchzusetzen.

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Artikelinfos
Autorff
Veröffentlichung03.05.2012
Aktualisierung16.04.2013 10:57
Ort Schwangau
Schlagwörtergefahr, leser, gemeinde, risiko
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