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02.06.2012 · Kempten

Hans Krißmayr stellt Büchlein über die Dreifaltigkeitskapelle in Kempten vor

Jahrelang geforscht

Dreifaltigkeitskapelle · Für Hans Krißmayr ist der Kapellenhügel in Steufzgen so etwas wie ein kleiner heiliger Berg. Der ehemalige Kirchenpfleger von St. Anton stellte nach jahrelangen Recherchen rechtzeitig zum Dreifaltigkeitsfest am Sonntag um 12 Uhr einen Führer für die Dreifaltigkeitskapelle vor.

Hans Krißmayr stellt Büchlein über die Dreifaltigkeitskapelle in Kempten vor
Bild: Ralf Lienert
Die Geschichte der Kapelle reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Ihre heutige Form erhielt sie unter Fürstabt Anselm Reichlin von Meldegg, der um 1735/40 das Langhaus anbauen ließ.

„Schon beim Öffnen der schweren Holztüre ist der Besucher erstaunt, in diesen alten Mauern einen so hellen, festlichen Raum zu finden“, notiert Krißmayr.

Er beschreibt das Altarbild der „Heiligen Dreifaltigkeit“ des Allgäuer Kunstmalers Ludwig Caspar Weiß ebenso genau wie die restliche Ausschmückung der Kapelle.

Als Schmuckstück bezeichnet er den vergoldeten Stuck im Deckengewölbe des Chorraumes. Einen besonderen Blickfang bilden für ihn die vier mit Stuckbandlwerk und brokatartigem Hintergrund verzierten Grisailbilder. Sie stellen die großen an ihren Attributen erkennbaren Kirchenlehrer dar: Hieronimus, Gregor der Große, Ambrosius und Augustinus.

Zum Kapellenhügel gehören auch das Ehrenmal der Soldatenkameradschaft Kempten Süd und die Christusgrabgrotte.

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Artikelinfos
Autorli
Veröffentlichung02.06.2012
Aktualisierung01.06.2013 19:13
Ort Kempten
Schlagwörterkirche, religion, buch, führung, ehrenamt
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