Anton Schuster bemerkte an der Garage beim Nachbarhaus starken Rauch und Flammen, als er gegen 11.20 Uhr wegfahren wollte. Sofort klingelte er bei der Familie Sturm, die zu dieser Zeit im Wohnzimmer spielte.
Gleichzeitig wurde die örtliche Feuerwehr über die Sirene alarmiert, die auch aus Bertoldshofen Unterstützung erhielt. Mit dem Verlauf der Löscharbeiten durch die etwa 55 Einsatzkräfte zeigte sich Kommandant Josef Büchele von der Rettenbacher Wehr zufrieden.
Nach etwa einer Stunde war das Feuer gelöscht. An den Brandherd zu gelangen war allerdings schwierig. Denn das Feuer brach in einem Schuppen aus, in dem Holz und einige Maschinen gelagert waren.
Über den Dachziegeln war zudem eine Fotovoltaikanlage montiert, deren Wert die Polizei allein auf 50 000 Euro schätzt. Doch auch ohne Solarmodule, so Büchele, wären die Brandnester unter dem Dach der ans Wohnhaus angebauten Garage und Werkstatt schwer zugänglich gewesen.
Hoher Schaden entstand auch in einem im ersten Stock des Anbaus untergebrachten Büro. Die Ermittlungen zur Brandursache übernahm der Kriminaldauerdienst. Nicht auszuschließen sei ein technischer Defekt als Brandursache, hieß es bei einer ersten Einschätzung.
10.04.2012 · Rettenbach
Feuer im Dachstuhl in Rettenbach
Brand · Auf mindestens 100 000 Euro schätzte die Polizei den Schaden, den ein Brand gestern Mittag in Rettenbach anrichtete. Der Besitzer des Hauses und seine Frau wurden wegen einer leichten Rauchvergiftung behandelt.






