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27.12.2012 · Buchloe

Feierliche Christmette in der Buchloer Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Ein „guter Schlaf“ im Leben

Weihnachten I · Es ist überall gute Tradition, an Heiligabend die Christmette zu besuchen. Auch die Buchloer Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt war wieder bis auf den letzten Platz besetzt, als Stadtpfarrer Reinhold Lappat „in der Nacht der Kirche und der Menschen“ mit einer Schar von Ministranten ins Gotteshaus einzog.

Christmette in Buchloe
Christmette in Buchloe Bild: Johann Seibold
Manchmal frage er sich, was die Menschen suchen in der Kirche – vor allem diejenigen, die man sonst „nie sieht“. Vielleicht spüren sie ja etwas, wie zum Beispiel Hoffnung. Und ja, das „ist christlich“, sagte Lappat. Die Mitte der Nacht sei der Anfang des neuen Tages.

Den „guten Schlaf“ thematisierte Lappat in seiner Predigt. Warten auf das Christkind und nur noch „zwölf mal schlafen“ – so freuen sich seit Generationen die Kinder auf Weihnachten. Doch „wie oft liege ich nachts wach, habe schlaflose Nächte – wer kennt das nicht?“, fragte Lappat. Da sei es ein wunderbares Bild, „schlafen zu können in himmlischer Ruh“.

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Mit dem Vertrauen, dass die Nacht gut vorübergeht. Ein Vertrauen, das jedes Mal einmünde in Gott, dass alles gut wird. Und wie es im Gebet heißt: „Gott, du hältst mein Leben in der Hand, du bist für mich in die Welt gekommen.“

So wünschte Lappat abschließend einen „guten Schlaf im Leben“ im Vertrauen darauf, dass Gott da ist: „Möge es still werden und gut in unseren Herzen.“

Der Chor der Stadtpfarrkirche und Instrumentalsolisten führten unter Leitung von Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr die „Christkindlmeß“ von Adolf J. Eichenseer auf. Die Ministranten boten vor dem Nachhauseweg noch Punsch und Glühwein in der „kleinen Kirche“ an.

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Artikelinfos
AutorJohann Seibold
QuelleBuchloer Zeitung
Veröffentlichung27.12.2012
Aktualisierung16.04.2013 12:43
Ort Buchloe
Schlagwörterleben, weihnachten, christen, pfarrkirche
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