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21.11.2012 · Aitrang

Diskussion über Wasserwarte in Aitrang

Wasser: Neue Vereinbarung vertagt

Rat · Mit einer Gedenkminute für den verstorbenen Pfarrer Benno Haug, der von 1960 bis 1995 Seelsorger in Aitrang und Huttenwang war, begann die Sitzung des Gemeinderats Aitrang. Auf der Tagesordnung standen Änderungen in der Vereinbarung zur „Interessengemeinschaft kommunaler Wasserversorgungsunternehmer im Landkreis Ostallgäu mit der Stadt Kaufbeuren“. Aitrang war dieser IG 2007 beigetreten, denn damals war die Gemeinde zu dem Schluss gekommen, dass die Aus- und Fortbildung eigener Wasserwarte teurer sei.

Trinkwasser
TrinkwasserBild: Jochen Eckel (dpa-Zentralbild)
In der IG kann sie für einen umfangreichen Aufgabenkatalog auf Personal und Ausstattung des städtischen Wasserwerks Kaufbeuren zurückzugreifen. Viele andere Umlandgemeinden nehmen diesen Service ebenfalls in Anspruch. Dafür ist ein Monatsbeitrag von 350 Euro zu bezahlen.

Für Zusatzleistungen sowie für die Inanspruchnahme des neuen Bereitschafts- und Entstördienstes werden Stundensätze zwischen 40 und 72 Euro fällig. Bürgermeister Jürgen Schweikart dachte, dass die zu beschließenden Änderungen im Abrechnungsmodus, der Rechnungsprüfung sowie der neue Bereitschaftsdienst keine große Sache seien, aber im Rat entzündete sich eine Diskussion darüber, ob es nicht doch günstiger wäre, eigene Wasserwarte zu haben.

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Letztlich wurde der Punkt vertagt, denn ein Teil des Gemeinderats will erst noch einmal genau die Zahlen studieren, die 2007 zu einem Beitritt in die Interessengemeinschaft geführt hatten.

Ebenfalls kein grünes Licht gab es für den Antrag von Gemeinderat Ludwig Zanker, beim Umbau der alten Sparkasse einen rollstuhlgerechten Eingang für die Bücherei bei den ehemaligen Nachttresoranlagen vorzusehen. Der Umbauplan ist genehmigt und sieht einen solchen Eingang auf der gegenüberliegenden Hausseite vor. Mit der Behindertenbeauftragten des Landkreises, Waltraud Joa, wurde eine Klingellösung gefunden, dank der gehbehinderte Personen mithilfe des Büchereipersonals die Stufe zur Bücherei überwinden können.

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Einverstanden ist die Gemeinde jedoch mit dem Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan der Gemeinde Günzach und mit der Änderung des Flächennutzung- und Landschaftsplans der Gemeinde Friesenried (da geht es um die Erweiterung des Sondergebiets Windkraft nordwestlich von Salenwang).

Am Ende der Sitzung kamen aus dem Rat noch mehrere Wünsche und Anträge hinsichtlich fehlender oder missverständlicher Verkehrsschilder sowie Frostschäden am Mahnmal am Friedhof. Der Bürgermeister versprach, sich um die Angelegenheiten zu kümmern.

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Artikelinfos
Autorhie
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung21.11.2012
Aktualisierung17.04.2013 09:25
Ort Aitrang
Schlagwörterdiskussion, gemeinderat, sitzung
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