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05.06.2013 · Westallgäu/Lindenberg

Die Zahl der Unfälle mit Wildtieren hat im Westallgäu stark zugenommen

Im vergangenen Jahr 146 Fälle im Westallgäu

Verkehr · Es passiert in Sekunden-Bruchteilen: Das Reh am Straßenrand, der Versuch einer Reaktion des Autofahrers, der Aufprall. 146 Wildunfälle wurden im vergangenen Jahr der Polizeiinspektion Lindenberg gemeldet, 25 mehr als 2011.

Rehe auf der Straße
Bild: DVR (tmn)
In Revier von Kreisjägermeister Rudolf Fritze in Hergatz hat sich die Zahl der Kollisionen mit einem Reh binnen eines Jahres sogar auf zehn verdoppelt. Den auch in diesem Bereich schneereichen Winter macht er mitverantwortlich: „Die Leute sind auf die Loipe gegangen oder zum Wandern durch die Winterlandschaft und haben so die Tiere in Unruhe versetzt.“

Weiler-Simmerberg an der Spitze

Mit 26 Wildunfällen führt Weiler-Simmerberg die Statistik an - vor Lindenberg (18) und Röthenbach (16). Besonders häufig kracht es zwischen 4 und 7 Uhr sowie zwischen 19 und 23 Uhr.

Steht ein Tier auf der Fahrbahn oder daneben, sollte das Licht entgegen anderslautenden Tipps nicht ausgeschaltet werden, rät Fritze: „Sie sehen sonst nicht, wie sich das Tier verhält.“ Sein Tipp: Hupen.

 


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Artikelinfos
AutorOlaf Winkler
QuelleDer Westallgäuer
Veröffentlichung05.06.2013
Aktualisierung23.08.2013 14:12
Ort Westallgäu/Lindenberg
Schlagwörterwildunfall, statistik, wildtiere
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