Menü Suche Impressum

Ihre Region: 

25.05.2013 · Betzigau

Asylbewerbern gefällt Betzigau nicht: Nigerianer "flüchten" nach München

Asylbewerber · Aufregung am Freitagmorgen in Betzigau: Neun Männer und eine Frau aus Sierra Leone und Nigeria standen mit ihren Koffern vor dem Rathaus. Das Anliegen der Asylbewerber: Sie wollten nicht in Betzigau bleiben und forderten, nach München gebracht zu werden. Ihnen gefalle es in der Oberallgäuer Gemeinde nicht.

Asylbewerber in Betzigau
Asylbewerber in BetzigauBild: Peter Wagenbrenner
Weil die Behörden das anders sahen, machten dann am frühen Nachmittag die sieben Nigerianer Nägel mit Köpfen: Sie setzten sich in einen Bus und fuhren davon.

Am Vormittag noch hatte das Landratsamt erklärt, dass die Afrikaner einen Antrag auf „Umverteilung“ stellen könnten, wenn sie in Betzigau nicht bleiben wollen. Und nun? Darauf gab es am Freitagabend keine Antwort mehr. Fest steht, dass die Asylbewerber aufgrund der Residenzpflicht nicht nach München reisen dürfen.


 

anzeige
Kommentare einblenden
Artikelinfos
Autorbec
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung25.05.2013
Ort Betzigau
Schlagwörterasylbewerber, bus, flucht
anzeige

anzeige