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01.12.2012 · Denklingen

Arbeiten im Denklinger Kirche abgeschlossen – Feier mit allen Beteiligten

Rätsel um den Schrot bleibt ungeklärt

Kirche · Ob es tatsächlich ein wütender Denklinger war, der einst mitten in der Pfarrkirche St. Michael mit der Schrotflinte nach Tauben schoss, weil sie alles verunreinigten? Viele kleine Löcher von Schrotkugeln im Deckenfresko wiesen jedenfalls auf so eine Tat hin. Der genaue Grund für die „wilde Schießerei“ aber bleibt wohl ein Rätsel.

Ende Renovierungsarbeiten St.Michael
Ende Renovierungsarbeiten St.MichaelBild: Thorsten Jordan
Komplett abgeschlossen ist hingegen jetzt die Sanierung des Denklinger Gotteshauses. Gestern Vormittag feierten alle Beteiligten zusammen das sehenswerte Ergebnis einer zweijährigen und laut Architekt Fritz Weinberger „sehr schwierigen“ Sanierung.

Handwerker und Fachleute, Architekt samt Team, Stuckateure, Restaurateure, Kirchenpfleger, Kreisheimatpflegerin, Bürgermeisterin und Bauleiterin – sie alle waren gekommen, um den jetzt wieder strahlend schönen Innenraum von St. Michael zu bestaunen.

Exakt 903 000 Euro hat die komplette Sanierung der Kirche (innen und außen) gekostet. Und laut Kirchenpfleger Johann Walter kommen noch rund 80 000 Euro an Schlussrechnungen hinzu, sodass sich alles fast auf eine Million Euro Kosten belaufe.

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Aber – es hat sich gelohnt, freute sich Walter in seiner launigen Ansprache: „Unsere schöne Kirche ist jetzt noch schöner – von vorne genauso wie von hinten.“ Er dankte, ebenso wie Architekt Weinberger, der Gemeinde Denklingen und allen anderen großzügigen Zuschussgebern. Und Weinberger resümierte: „Es war eine lange Bauzeit und eine sehr komplexe Sanierung.

Aber wir haben den Kostenrahmen total gut gehalten. Die Sache mit den Zuschüssen war sehr unbürokratisch und ging schnell. Umso schwieriger war die Turmsanierung.“ Diese sei besonders für die Fachleute und Handwerker auf dem hohen Gerüst eine Herausforderung gewesen – vor allem, wenn das Wetter nicht so mitspielte. „Wir sind froh, dass nichts passiert ist.“

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Kreisheimatpflegerin Heide Weißhaar-Kiem lobte: „Es ist einer der schönsten Festräume im ganzen Landkreis geworden – ein wunderbares Ergebnis.“ Und Denklingens Bürgermeisterin Viktoria Horber dankte „als ganz normales Pfarreimitglied“ allen Beteiligten und vor allem Kirchenpfleger Johann Walter und seiner Familie für all die investierte Zeit. „Wäre er nicht gewesen, wäre das alles nicht so vorangetrieben worden. Es wurde unter dem Einsatz aller Fachleute eine tolle Arbeit geleistet – wir haben so ein schönes Gotteshaus“, freute sich Horber.

Nur Schrotflinten samt Munition, das fügte Architekt Weinberger noch schmunzelnd hinzu, die sollten in Zukunft draußen bleiben.

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Artikelinfos
Autorreh
QuelleBuchloer Zeitung
Veröffentlichung01.12.2012
Aktualisierung23.10.2013 15:28
Ort Denklingen
Schlagwörterfeier, kirche, arbeit
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