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28.11.2012 · Memmingen

Allgäu-Airport: Gespräche über innerdeutsche Flüge gescheitert

Ab dem 2. Dezember wird es, wie flytouropa bereits mitgeteilt hat, vorerst keine innerdeutschen Flüge von Memmingen nach Hamburg und Berlin mehr geben. Verhandlungen des Allgäu Airport mit anderen Anbietern wurden nun beendet. „Leider hat sich keine andere Airline in der Lage gesehen, diese Strecken kurzfristig in ihr Netz aufzunehmen“, betonte Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid.

Allgäu Airport
Allgäu AirportBild: Uwe Hirt
Man bedauere außerordentlich, dass eine nahtlose Fortsetzung der Verbindungen unter diesen Bedingungen nicht möglich ist. „Das Zeitfenster für einen sofortigen Wechsel war zu klein.“ Für viele stelle immer noch die ungewisse Zukunft des künftigen Berliner Großflughafens ein unkalkulierbares Risiko dar. „Die jetzige Lösung mit Schönefeld“, so Schmid, „hat gerade Geschäftsleute veranlasst, andere, nach Tegel fliegende Airlines zu bevorzugen.“

Den Flugpreis lässt Schmid nicht als Hauptgrund für die fehlende Nachfrage gelten. „Eine reguläre Bahnfahrkarte von Memmingen nach Hamburg liegt in der Regel über dem Flugpreis von 111 Euro.“ Komfort und Service an Bord der im Auftrag von flytouropa geflogenen Avanti Air Maschine seien stets sehr gelobt worden. „Wir hatten zufriedene Fluggäste“, so resümiert Schmid.

Sollte die umstrittene Luftverkehrsabgabe, die bei Inlandsflügen doppelt berechnet wird, in absehbarer Zeit fallen, sieht Schmid neue Chancen für innerdeutsche Verbindungen. Ryanair hatte seine Linie von Memmingen nach Bremen im Jahr 2010 mit dem ausdrücklichen Hinweis auf diese Abgabe ebenso gestrichen wie alle anderen Flüge innerhalb Deutschlands. 
 
Weitere Infos unter: www.allgaeu-airport.de

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Artikelinfos
AutorPM Stefan Stremel
Veröffentlichung28.11.2012
Aktualisierung15.10.2013 16:51
Ort Memmingen
Schlagwörterflugzeuge, gespräch, verbindung
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