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05.06.2013 · Kaufbeuren

Wirtschaftliche Lage der Aktienbrauerei Kaufbeuren bleibt angespannt

Biermarkt · Die Lust der Kunden und Gäste in Deutschland auf Bier lässt weiter zu wünschen übrig, in Italien und Frankreich wird der Gerstensaft dagegen geschätzt.

Aktienbrauerei Symbolbild
Bild: Mathias Wild
Diese Tendenz geht zumindest aus dem Halbjahresgeschäftsbericht der Aktienbrauerei Kaufbeuren hervor, der jetzt veröffentlich wurde. Im Export des ausschließlich eigenproduzierten Bieres konnte der Absatzanteil auf 5,4 Prozent gesteigert werden (Vorjahr 4,7 Prozent). Neue Kunden hat die Aktiengesellschaft nur im Ausland gewonnen.

Dieser Geschäftszweig soll deshalb neben dem Regionalgeschäft zum zweiten Kernfeld ausgebaut werden. „Eine Ausweitung des ausländischen Marktes mit einem neuen strategischen Partner befindet sich im Aufbau“, so Brauereivorstand Werner Sill.

Betroffen ist die bayerische Brauwirtschaft vor allem von der demografischen Entwicklung in ganz Deutschland, die ein Zusammenspiel von sinkender Konsumentenzahl einerseits und schrumpfenden Pro-Kopf-Verbrauch andererseits mit sich bringt.

Auch bei der Aktienbrauerei Kaufbeuren hat sich der Bierverkauf im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/2013 weiter verschlechtert, nicht zuletzt auch wegen der traditionell absatzschwachen Winterzeit, wie aus dem Zwischenbericht hervorgeht. So konnten 33 000 Hektoliter eigenproduziertes Bier verkauft werden; dies sind 1550 Hektoliter weniger als im Vorjahreszeitraum oder ein Rückgang um 4,5 Prozent. 

 

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Artikelinfos
AutorAlexander Vucko
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung05.06.2013
Ort Kaufbeuren
Schlagwörteraktienbrauerei, geschäft, verbrauch
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