Menü Suche Impressum

Ihre Region: 

14.08.2013 · Allgäu

Politiker und Gewerkschafter verteidigen Umbruch in der Stromversorgung gegen Kritik der IHK

Keine Vollbremsung bei der Energiewende

Energie · „Es wird gerade versucht, die Energiewende sturmreif zu schießen“, kritisiert Arno Zengerle, Bürgermeister der Oberallgäuer Gemeinde Wildpoldsried - einem Vorzeigeort in Sachen erneuerbarer Energien.

Windräder
WindräderBild: Ralf Lienert
„Wir haben nicht zu viel regenerative Energien, sondern zu wenig“, sagt er und reagiert damit auf einige, teils recht drastische Aussagen, die die vier Allgäuer Regionalversammlungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben kürzlich getroffen haben.

Deren Vertreter setzen sich zwar für das Gelingen der Energiewende bis 2022 ein, befürchten aber, dass diese mit einer De-Industrialisierung der deutschen Volkswirtschaft erkauft wird. „Die Energiewende benötigt vier Bausteine: Erneuerbare Energien, grundlastfähige Ersatzkraftwerke, Netzausbau und Speicher“, sagt Gerhard Pfeifer, Vorsitzender der Regionalversammlung Memmingen/Unterallgäu. „Bei den erneuerbaren Energien liegen wir inzwischen weit über Plan. Bei allen übrigen Punkten darunter.“

 

anzeige
Kommentare einblenden
Artikelinfos
AutorAlexandra Decker
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung14.08.2013
Ort Allgäu
Schlagwörtererneuerbare energie, ihk, kritik, energiewende
anzeige

anzeige