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16.05.2013 · Kißlegg

Ökologische Molkereien Allgäu in Kißlegg verpacken Käse in Bio-Verpackung

Innen bio – außen bio

Verpackung · Wo „bio“ draufsteht, muss auch „bio“ drin sein. Das ist klar. Aber wie verhält es sich mit der Verpackung? Viele Bio-Produkte sind in Plastikfolien verpackt. Das passt eigentlich nicht zusammen.

Bio-Verpackung
Bild: Henry M. Linder
Das dachten sich auch die Ökologischen Molkereien Allgäu (ÖMA) in Kißlegg (württembergisches Allgäu). Deshalb entwickelten sie zusammen mit der Plantic Technologies GmbH aus Schorba bei Jena (Thüringen) einen Bio-Kunststoff, der zu 80 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. „Plantic eco Plastic“ heißt die ökologisch korrekte Verpackung, mit der die ÖMA ab sofort ihre Käsescheiben verpacken.

„Plantic eco Plastic“ ist eine sogenannte Barriere-Verpackung, die keine oder eine nur sehr geringfügige Durchlässigkeit von Gasen (zum Beispiel Sauerstoff), Dämpfen (etwa Wasserdampf) und Aromen gewährleistet.
In der Regel bestehen solche Barriere-Verpackungen aus Kuststoff-Folien, die zum größten Teil aus Erdöl hergestellt sind. Bei „Plantic eco Plastic“ besteht die Verpackung zu 80 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen - in der Hauptsache Stärke aus Mais.

 


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Artikelinfos
AutorStefan Binzer
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung16.05.2013
Ort Kißlegg
Schlagwörterkäse, molkerei, verpackungen, bio
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