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19.09.2013 · Memmingen

Volleyball: Allgäuer Nationalspielerin Lenka Dürr blickt auf die EM im eigenen Land zurück

„Unser Sommermärchen“

Interview · Die Tränen kullerten noch über ihre Wangen, da stellten Deutschlands Volleyballerinnen schon wieder ihr großes Herz unter Beweis. „Danke, liebe Fans“, zierte das Plakat, das alle zwölf „Schmetterlinge“ nach dem verlorenen EM-Finale gegen Russland in das Rund der Berliner Max-Schmeling-Halle hielten.

Lenka Dürr
Lenka DürrBild: Mathias Wild
Mit lang anhaltendem Beifall dankten die Anhänger ihrerseits dem Team von Giovanni Guidetti für ein mitreißendes Turnier im eigenen Land. Inmitten der DVV-Auswahl rang auch die Kaufbeurerin Lenka Dürr mit ihren Tränen. Als Libera hatte die 22-Jährige maßgeblichen Anteil an der zweiten Silbermedaille in Serie nach den Titelkämpfen 2011 in Italien und Serbien.

Frau Dürr, nehmen Sie Gratulationen zur Silbermedaille an, oder nur Trost nach dem verlorenen Finale?

Dürr: (lacht) Ich nehme jede Gratulation an! Wir haben Großes geleistet, viel mehr, als wir erwartet haben. Natürlich habe ich nach dem Finale viele Tränen gesehen. Bei mir persönlich waren es aber Tränen der Freude nach all den Highlights, die ich erlebt habe.

Zum Beispiel …

Dürr: Ein glücklicher Moment war für mich, als ich nach dem Spiel mit unserer Blockerin Corina Ssuschke-Voigt gesprochen habe und sie mir sagte, dass es für sie eine Freude und eine Ehre war, mit mir bei diesem Turnier zu spielen. Dauergänsehaut ist da angesagt.


 

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Artikelinfos
AutorRonald Maior
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung19.09.2013
Aktualisierung23.10.2013 15:53
Ort Memmingen
Schlagwörtervolleyball, em, europameisterschaft, silber, interview, dame
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