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09.05.2012 · Lindenberg

Sieberband zündet in Lindenberg ein Jazz-Feuerwerk an Rhythmen und Melodien

Jazz & Käs · Kein Sitzplatz in der Aula des Gymnasiums Lindenberg war noch frei, als sich der Vorsitzende des Förderkreis Gymnasium Lindenberg, Dr. Hubert Emil Kapahnke, für das ungebrochen große Interesse an der mittlerweile 18. Veranstaltung von Jazz und Käs bedankte.

Die ganze Bandbreite des Jazz
Die ganze Bandbreite des JazzBild: hermann schuhen

Die zahlreichen Gäste erlebten ein Feuerwerk an Melodien und Rhythmen, das den Jazz in seiner ganzen Bandbreite präsentierte. Mit einer Aussage der Jazzlegende Duke Ellington „Jazz hat viele Stile“ erklärte Sieber die Rhythmuswechsel, die seine Schüler mit Enthusiasmus wiedergaben. Ob Swing, Gospel, Blues – die unnachahmliche Art des Taktschlagens von Bandleader Sieber übertrug sich auf seine Musiker.

Wer wie Reinhard Sieber auf eine solch große Zahl an musikbegeisterten Schülern zählen kann, (auch neben und hinter der Bühne standen Akteure zur Auswahl), kann sich auch an Original-Arrangements versuchen.

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Und so folgte ein Klassiker auf den anderen, von Astor Piazzollas „Libertango“ über „Harlem Nocturne“ bis zum lateinamerikanischen „La negra Tiene Tumbao“.

Appetitanregend anzuschauen waren die Käseteller, die neben den Getränken von Mitgliedern des Fördervereins und Elternbeirat angeboten wurden. An der Theke standen alkoholfreie Mixgetränken bereit mit klangvollen Namen wie „Blue Ocean“ oder „Yellow Submarine“. Reinhard Sieber bedankte sich dafür bei der Klasse 11 für die Organisation und Umsetzung.

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Wohl kaum eine andere Veranstaltung trägt wie dieser Jazzabend zu Recht den Untertitel „Ehemalige kehren zurück“, und so zeigten die „Ehemaligen“ bei „Wade in the Water“ an Klavier und Schlagzeug, dass ihre Begeisterung für die Bigband nicht nachgelassen hat.

„Zu einer Bigband gehört auch immer eine Sängerin“ so Sieber und holte Angela Riedl auf die Bühne. „A Night like This“ sang sie mit Überzeugung, ebenso die Rockballade „Colors of the Wind“ – ihr ausdrucksstarker Gesang wurde mit viel Beifall belohnt.

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Eine Überraschung wartete nach der Pause auf Reinhard Sieber. Die ausscheidenden Abiturienten bedankten sich bei ihrem „einzigartigen Bandleader“ mit einer musikalischen Neuauflage „Zehn kleine Musikanten“ und brachten damit den so Geehrten an einen Punkt „wo ich immer sentimental werde“ (Sieber). Und was hilft am Besten dagegen? Natürlich Musik!

Bei „Watermelon Man“ von Herbie Hancock begeisterten die Saxofonisten Vanessa Schätzle (rechts stehend) und Adrian Sieber (links sitzend). Foto: Hermann Schuhen

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Artikelinfos
AutorRita Schuhen
Veröffentlichung09.05.2012
Aktualisierung07.10.2014 08:57
Ort Lindenberg
Schlagwörterjazz, feuerwerk
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