«Es passiert was», freute sich die Vorsitzende Lilo Lehnert darüber, dass in wenigen Wochen ein Flyer über den Waldsee erscheint; über den Jakobus-Pilgerweg gibt es seit kurzem eine Broschüre.
Engagierte Gästeamtsleiterin
Mit Kathrin Felle, von Zeh als «engagierte Ansprechpartnerin» gepriesen, hat das Kultur- und Gästeamt seit Anfang März eine neue Leiterin, die anbot, sich alle sechs Wochen mit dem Vorstand des Verkehrsvereins zu treffen. Zudem ist für April eine Vermieterversammlung vorgesehen, weil das Gästeverzeichnis 2011/12 schon im Herbst gedruckt wird.
Helfer für Standkonzerte gesucht
Lilo Lehnert machte auf die Aktionen des Vereins während des Jahres aufmerksam: vom Schmücken des Kreisels und des Hutmacherbrunnens bis zur Ausrichtung der erwähnten Standkonzerte. Dafür werden Helfer zum Ausschenken und als Kassier gesucht. Heuer wird eines der Konzerte nicht am Freitagabend, sondern am Samstag stattfinden, weil die Kapelle aus Belluno so spät anreist. Außerdem spendet der Verein 2000 Euro in den Quartierfonds, aus dem Vorhaben zur Innenstadtentwicklung finanziert werden, beispielsweise der Kauf von Marktständen.
Die kleinen Ärgernisse kamen ebenfalls zur Sprache: Die Webkamera auf dem Nadenbergturm, die mal läuft, mal nicht; die großen Bilder von Scheidegg im Imageprospekt, obwohl der Kurort nicht mitbezahlt; die ungenügende Internetseite www.westallgaeu.de; die immer noch nicht aufgestellten Informationstafeln; die schlechte Beschilderung zum Waldsee (selbst der Citymanager hat das Kleinod nur schwer gefunden) und zum Wohnmobil-Stellplatz. Der sollte zudem aufgewertet und ausgebaut werden, nach Ansicht des Verkehrsvereins, denn «diese Besucher bringen Geld», so die Vorsitzende.
Keine Schulden
Kassier Lothar Hoffmann hatte sich «an den Trend gehalten», mehr auszugeben als einzunehmen, es seien jedoch keine Schulden gemacht worden; noch habe der Verein ein Polster von 21000 Euro.
Stadt- und Wanderführer Reinhard Heim konnte von 345 Teilnehmern an seinen 16 Wanderungen in die Gegend berichten. Stadtführungen und Gästebegrüßungen seien hingegen zurückgegangen. (ado)