«Dank unserer Kompetenzen in den Bereichen Konstruktion, Schweißtechnik und Fertigungsoptimierung war es uns möglich, flexibel auf die Anforderungen des Marktes zu reagieren und unsere Kunden mit individuell entwickelten Lösungen zu überzeugen», erklärt Geschäftsführer Norbert Lang den Erfolg. So gelang es beispielsweise, die neue Produktgruppe «Industrietreppen und Wartungsplattformen» erfolgreich am Markt einzuführen. In diesem Bereich hat Mauderer unter anderem von Siemens exklusiv den Zuschlag für Treppen und Podeste für Postsortieranlagen über die nächsten zwei Jahre erhalten.
Weitere Wachstumschancen sieht Mauderer bei speziellen Wartungsplattformen für den Luftfahrtbereich. Hier nahm das Aluminium verarbeitende Unternehmen im Jahr 2009 erstmalig an der größten Messe für Flughafen-Ausrüstung, der Interairport, teil.
Zudem sorgten mehrere Großaufträge aus Großbritannien im Bereich Verladetechnik für eine Auslastung der Produktionskapazitäten an den drei Standorten in Lindenberg mit einer Produktionsfläche von rund 10000 Quadratmetern.
Mit dem Programm «Sicherheit rund ums Dach» hat Mauderer seine Wettbewerbsposition im Bereich der regenerativen Energien ausgebaut. Die vom Lindenberger Traditionsunternehmen gefertigten und vertriebenen Absturzsicherungen und Gerüstsysteme, die speziell auf die Bedürfnisse von Photovoltaik-Installateuren abgestimmt sind, erleichtern deren Arbeit. In diesem Bereich wird Mauderer nach eigenen Angaben das Sortiment noch in diesem Jahr mit neuen Produkten erweitern.
Natürlich war in Teilmärkten die Finanzkrise auch für Mauderer spürbar. Insbesondere die Produkte aus dem Bereich der Steig- und Verladetechnik für die Bauindustrie hatten konjunkturelle Rückgänge sowohl im Inland als auch im Ausland zu verzeichnen. Diese Rückgänge konnten jedoch durch die Gewinnung zusätzlicher Aufträge in anderen Bereichen mehr als ausgeglichen werden.
Mit dem Umsatz ist auch das Ergebnis des Unternehmens gewachsen. Davon werden traditionell alle rund 100 Mauderer-Mitarbeiter in Form einer Gewinnbeteiligung profitieren, teilt das Unternehmen mit. Der restliche Überschuss werde vornehmlich in Investitionen am Standort Lindenberg fließen. Dies soll sich auch positiv auf die Mitarbeiterzahl auswirken. «Die Zeichen stehen bei Mauderer auch 2010 auf Wachstum», zeigt sich Lang optimistisch.