
Wie Beamte erst heute bekannt gaben, behauptete am Samstag ein Mann dass sich in seiner Jacke, die er in einem Zug von Immenstadt nach München liegen gelassen hatte, eine Bombe befände. Die verständigte Bundespolizei leitete sofort Durchsuchungen von Reisezügen ein.
Zeitgleich verfolgten die Beamten den eingegangenen Telefonanruf zurück. Die Ermittlungen führten ins Oberallgäu nach Immenstadt. Das Telefonat ging von einem Gasthof am Mittagberg aus.
In der Gaststätte konnte eine Zeugin bestätigen, dass ein Mann mit der Bahn telefoniert hatte und den Anrufer detailliert beschreiben. Daraufhin wurde er verhaftet und in die Polizeidienststelle nach Immenstadt gebracht. Wie sich dort bei einem Alkoholtest herausstellte, hatte er 1,7 Promille.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Böblinger aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Münchner Bundespolizei zeigte ihn wegen Störung öffentlichen Friedens an. Zudem wird er sich vermutlich auch strafrechtlich verantworten müssen.