Hoeck Domig und seine Frau Rafaela haben als Direktoren Ehepaar die Leitung des neuen Fünfsternehauses «Ifen Hotel» im Kleinwalsertal übernommen. Betreiber ist die «Travel Charm Gruppe». Derzeit laufen alle Vorbereitungen auf Hochtouren - am 25. Juni wird eröffnet. Und bis dahin müssen insgesamt 100 Mitarbeiter gefunden und eingearbeitet werden.
Tourismus - und damit auch die Hotel- und Gastronomiebranche - ist dieses Jahr auch Thema der «Allgäuer Berufsoffensive», bei der über 5000 Schüler teilnehmen und in das Berufsfeld schnuppern können. Am Beispiel des Ifen-Hotels zeigt sich, wie vielfältig die Berufe in der Branche sind. «Von der Rezeption über die Küche bis hin zum Wellnessbereich suchen wir Mitarbeiter», sagt Hoeck Domig. 15 zukünftige Teammitglieder hat er bereits unter Vertrag, mit vielen Weiteren laufen die Verhandlungen. «Doch gerade an guten Kandidaten für die Stellen als Auszubildende ab dem 1. September mangelt es uns noch», sagt der Direktor. 15 Azubis - von der Hotelfach-, über die Restaurantfachkraft, bis zum Koch, Kosmetiker oder Konditor - sollen ihre Ausbildung im Herbst beginnen. Die Voraussetzungen seien laut Hoeck Domig gar nicht so streng. «Wir hätten gerne junge Leute aus der Region, die einen Schulabschluss haben, welcher das ist, ist egal. Hauptsache Rechnen und Schreiben sitzt bei allen», sagt er. Viel wichtiger sei dem Direktoren-Ehepaar aber, dass die menschliche Kompetenz stimmt, dass die Mitarbeiter motiviert sind und dass sie Willen und Einsatzkraft zeigen.
Arbeiten, wenn andere freihaben
«Worauf sich vor allem die neuen Auszubildenden einstellen müssen, beziehungsweise über was sich interessierte Jugendliche Gedanken machen sollten, ist, dass wir eben arbeiten, wenn andere freihaben. Und das früh morgens, spät abends und am Wochenende», sagt Hoeck Domig. Wer den Willen und die erwartete menschliche Eignung mitbringt, habe in den Travel-Charm Hotels aber gute Chancen, es weit zu bringen. Mit speziellen Schulungen und Förderkreisen werde der Nachwuchs gut ausgebildet.
Es gibt nur schlechte Vorgesetzte
Der Eröffnung blickt Hoeck Domig positiv entgegen. Er ist sich sicher, dass sich bis dahin eine gute Kernmannschaft gebildet haben wird. «Natürlich wird am Anfang das ein oder andere schief gehen und die ersten Monate werden sicher eine anstrengende Zeit», sagt der Direktor, «aber ich sage immer: Es gibt keine schlechten Mitarbeiter, es gibt nur schlechte Vorgesetzte».
Die «Allgäuer Berufsoffensive» wird von unserer Zeitung getragen und von den Allgäuer Arbeitsagenturen massiv finanziell unterstützt. Weiter dabei sind die Allgäu-Initiative, die IHK, Allgäu-Marketing, der Hotel- und Gaststättenverband, die Allgäu-Top-Hotels und als Sponsoren zwei der drei Sparkassen im Allgäu.