Allein 221 Teilnehmer werden an der Premiere des Ultra-Trails, ein Extremlauf über 69 Kilometer und 3000 Höhenmeter teilnehmen. «Wir hätten im ersten Jahr mit ungefähr 50 Läufern gerechnet», sagt Veranstalter Christian Feger vom Skiclub Sonthofen. Die Strecke führt die Athleten von Sonthofen über den Weiherkopf und Grasgehren bis ins Kleinwalsertal und von dort aus über Oberstdorf und den Sonnenkopf bis zum Ziel am Sonthofer Bad Wonnemar.
Für diesen Wettkampf haben sich bereits Weltklasse-Läufer angemeldet: Der Marokkaner Mohamad Ahansal, Sieger von Zugspitzlauf, Swiss Alpin und des legendären «Marathon des Sables» (220 Kilometer durch die Sahara), wird in Sonthofen an den Start gehen.
Der Ultra-Trail im Oberallgäu ist eines der wenigen deutschen Qualifikationsrennen für den Ultra-Trail am Mont Blanc über 166 Kilometer und 9400 Höhenmeter, dem Treffen der Weltelite in dieser Disziplin.
Auch über die anderen Distanzen haben viele Läufer gemeldet: 270 Teilnehmer starten beim Halb-, 142 beim Marathon. Ungefähr 80 Prozent der Läufer sind keine Allgäuer. «Ich denke, dass die Landschaft auch viele Fremde reizt», sagt Veranstalter Axel Reusch. Die Zeitschrift «Runners World» hat das Rennen auf Platz drei der «zehn landschaftlich reizvollsten deutschen Marathons» gewählt.
Auch für nächstes Jahr haben sich Feger und Reusch etwas Neues einfallen lassen: Sie wollen eine Dreier-Staffel über die Ultra-Distanz anbieten, um so noch mehr Läufern einen Start zu ermöglichen.
Streckenpläne im Internet unter:
www.allgaeu-panorama-marathon.de