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Kempten | Von Dirk Ambrosch (Von Dirk Ambrosch) | 03.12.2009 00:00 Uhr

Eltern von krebskrankem Mädchen bleibt Sorgerecht weiter entzogen

Rechtsstreit - Oberlandesgericht München sieht «Wohl des Kindes gefährdet» - Vater und Mutter der Zwölfjährigen lehnen Schulmedizin ab und vertrauen dubiosem Heiler

Die Eltern eines krebskranken Mädchens aus Altusried (Oberallgäu) bleiben weiter ohne Sorgerecht für ihr Kind. Den Beschluss in diesem schwierigen, weil menschlich tragischen Fall hat gestern die Zivilkammer des Oberlandesgerichts München gefällt. Das Gericht wies die Beschwerde der Eltern zurück und bestätigte damit gleichzeitig ein früheres Urteil des Familiengerichts Kempten. Das Jugendamt Oberallgäu darf somit weiterhin über die medizinische Versorgung des zwölfjährigen Mädchens entscheiden.

Weigerung: Keine Chemotherapie

Wie berichtet, war es im Oktober zu der gerichtlichen Auseinandersetzung gekommen. Anlass war die Weigerung der Eltern, ihre Tochter einer Chemotherapie zu unterziehen. Zu dieser Behandlung hatten Ärzte der Universitätsklinik Tübingen geraten. Die Eltern des Mädchens lehnten dies jedoch ab und entschieden sich unter anderem für die Lehre des dubiosen Krebsheilers Ryke Geerd Hamer, die von der Schulmedizin als unseriös und unwissenschaftlich abgelehnt wird.

Zur Vorgeschichte des Falles: Im Juli dieses Jahres wurde bei der Zwölfjährigen Krebs diagnostiziert. Das Kind erhielt zunächst eine Chemotherapie in der Universitätsklinik Ulm. Wenig später bekam das Mädchen eine auf das befallene Organ beschränkte sogenannte regionale Chemotherapie in einer Privatklinik für Onkologie in Burghausen.

Aufgrund der durch die Chemotherapie verursachten Nebenwirkungen verweigerten sich die Eltern einer erneuten Behandlung in der Universitätsklinik Tübingen, obwohl die behandelnden Ärzte dort von einer Heilungschance von 70 bis 80 Prozent ausgingen.

Dass die Eltern eine Chemotherapie ablehnten, bestätigte die Rechtsanwältin der Familie, Birgit Steinacker. Sie wollten ihr Kind lieber alternativ und nach den Richtlinien der Neuen Medizin behandeln lassen. Die sogenannte Neue Medizin (siehe Info) wird unter anderem von dem ehemaligen Arzt Ryke Geerd Hamer propagiert, mit dem die Familie in Kontakt steht.

Weil der behandelnde Arzt von der Tübinger Klinik um das Leben des Kindes fürchtete, schaltete er Ende September das Jugendamt Oberallgäu ein und der Fall kam vor das Familiengericht in Kempten. Das Gericht entschied am 22. Oktober, den Eltern das Sorgerecht in Teilen zu entziehen. Die Entscheidung über medizinische Versorgung oder Aufenthaltsort wurde dem Jugendamt Oberallgäu übertragen.

Den Beschluss des Familiengerichts bestätigte jetzt das Oberlandesgericht. «Die Münchener Kammer sieht das körperliche Wohl des Kindes gefährdet, da die Eltern notwendige medizinische Behandlung (Chemotherapie) nicht fortführten oder abbrachen und auf telefonische Diagnosen vertrauen», sagte der Sprecher des Amtsgerichts Kempten, Christian Roch, dem die Entscheidung zuging. Nach Ansicht des Gerichts sind die Eltern nicht in der Lage, «möglichen Schaden vom Kind abzuwenden», hieß es in der Begründung.

In Ulm untersucht

Mittlerweile ist das kranke Mädchen in der Uniklinik Ulm untersucht worden. Die Diagnose: Das Kind hat Metastasen, der Tumor wächst sehr schnell. Die Heilungschancen beziffert der behandelnde Arzt jetzt selbst mit einer Chemotherapie auf «allenfalls 20 bis 30 Prozent». Wie die (medizinische) Betreuung der Zwölfjährigen in Zukunft aussehen soll, war gestern nicht zu erfahren.

Die Eltern indes setzen ihre Hoffnungen und ihr Vertrauen weiterhin auf die Methoden des ehemaligen Arztes Hamer, wie sie selbst auf ihrer eigens eingerichteten Homepage einräumen. Hamer wurde bereits 1986 die deutsche Approbation entzogen. Er war wegen illegalen Praktizierens und Betrugs in Frankreich in Haft. Aktuell fahndet die Staatsanwaltschaft Göttingen nach ihm.

Derzeit hält sich Hamer in Norwegen auf. Dennoch hat er Gutachten über die kranke Zwölfjährige erstellt, die auf Gesprächen mit der Mutter und Tomographie-Aufnahmen des Bauchraums beruhen. Er kommt zu dem Schluss, das Kind habe keine Metastasen, lediglich Zysten. Und weiter: «Es besteht überhaupt keine Lebensgefahr. Ein ernsthaftes gesundheitliches Problem gibt es ohnehin nicht.»

«Bewiesenermaßen gefährlich»

Bereit im Jahr 2005 hatte die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zur «Germanischen Neuen Medizin» von Hamer Stellung bezogen: Sie sei ohne jede wissenschaftliche oder empirische Begründung. Laut DKG sind mehrere Todesfälle von Menschen belegt, die seiner Theorie vertrauten. Die Patienten hätten unter schulmedizinischer Behandlung eine realistische Heilungschance besessen.

«Deshalb ist die Germanische Neue Medizin mit allem Nachdruck als einerseits absurd, andererseits aber bewiesenermaßen gefährlich zurückzuweisen.»



Meinungen zum Thema:

unbekannt , 02.12.2009 19:33

Eltern von krebskrankem Mädchen bleibt Sorgerecht...

Es ist schon unfassbar genug, dass ein Jugendamt, den Eltern eines Kindes vorschreiben will, wie sie es medizinisch behandeln lassen. Noch unfassbarer ist es allerdings, dass ein deutsches Gericht das noch als rechtens erachtet. Hat den die Schulmedizin ein Mittel gegen Krebs gefunden. Wieviel Tausend Menschen sterben den jährlich im Laufe einer schulmedizinischen Krebstherapie?
Ryke G. Hamers "Neuer Germanischer Medizin" Unwissenschaftlichkeit vorzuhalten ist der Hohn schlechthin. Sie ist meines Wissen die einzig wissenschaftlich anerkannte Medizintheorie überhaupt. Und was heißt im Übrigen schon wissenschaftlich? Über jeden Zweifel erhaben? Ich denke nicht.
  Meckatzer75 , 02.12.2009 22:06

weiss das jugendamt denn was gut fuer das kind...

ob das kein zu heilen ist das weiss nur der liebe gott!
ich find es eine bodenlose frecheit,das jetzt das jugendamt über das kind besimmt.meiner meinung nach macht sich das jugendamt nur wichtig.ich denke die eltern wissen was das beste fuer ihr kind ist.
aber das sind einfach so sachen wo ich mich stundenlang drueber aufregen koennte.so viele kinder werden von ihren eltern misshandelt oder sonst was.komisch da schreitet das jugendamt nur in den seltensten fällen ein.da muss erst was passieren bis sie aktiv werden.
ich wünsche auf jeden fall der familie ganz viel glück und kraft und das ihr kind bald wieder gesund wird.
alles gute
unbekannt , 03.12.2009 20:08

Schlecht recherchiert!

Das Mädchen erhielt eine Chemotherapie in Tübingen, nicht in Ulm. Die Heilungschancen mit einer Chemotherapie sind lt. Dr. Dr. habil. Abel, Hr. Hölzl und auch Studien aus Australien und den USA bei 2-3% und das mit extremen Nebenwirkungen. Das wird von der Pharmaindustrie seit Jahrzehnten schöngeredet, obwohl es harte Fakten sind. Außerdem lebt das Mädchen seit Juli nach der Ernährungsform von Fr. Dr. Budwig, die bei ihren Patienten eine Heilungsrate von über 80% erreicht hat - und das ohne Nebenwirkungen. Auch das wird zum Nachteil aller Krebspatienten von der Pharmaindustrie und deren Handlangern totgeschwiegen. Argumentiert in Deutschland ein Arzt gegen die Anwendung der Chemotherapie, droht der Verlust der Approbation - siehe Dr. Hamer.
Seit über 25 Jahren gibt es einen Gerichtsbeschluss gegen die Uniklinik in Tübingen, in welcher die Verifizierung der "Germanischen Neuen Medizin" beschlossen wurde. Dies verweigert die Uniklinik bislang mit Erfolg. Die GNM sei "bewiesenermaßen gefährlich", so der Verfasser des Artikels. Leider steht die Beweisführung durch die Uniklinik Tübingen immer noch aus.
Die GNM hat eine Heilungrate von über 95%, das bedeutet, dass es auch hier Todesfälle gibt. Im Gegensatz zu den Todesfällen mit Chemotherapie (Deutschland 2004: 220.000 Tote), sind die wenigen Todesfälle der GNM bedauerlich, aber nicht ausschlaggebend.
Zum Sorgerechtsverfahren ist noch anzumerken, dass es nicht mehr um das Wohl des Kindes geht, sondern um höhere Interessen. Auch das Kreisjugendamt Oberallgäu strebt keine Chemotherapie mehr an - ist also auf der gleichen Linie wie die Eltern. Warum wird diesen dann das Sorgerecht trotzdem weiterhin entzogen?
Mit diesem Artikel wurde eindeutig versucht, Stimmung zu machen, leider nicht zum Positiven für die Menschen!
  kritL , 03.12.2009 21:27

Mangelnde Information bei staatlichen Stellen

Als Leserin dieses Artikels würde mich interessieren, inwieweit sich sowohl das Familiengericht Kempten als auch das OLG München überhaupt mit der Thematik Chemotherapie und Alternativen dazu auseinandergesetzt haben. Warum wird hier so auf dem Einsatz einer Chemotherapie bei dem 12jährigen Mädchen beharrt? Wirklich zu deren Wohle? Ist es nicht seltsam, dass in der Krebsmedizin immer noch die gleichen Methoden wie vor 40 Jahren angewendet werden und heute noch genauso viele Menschen an Krebs sterben wie vor 20 Jahren (Gesundheitsbericht für Deutschland 1998)? Hört sich das nicht eher nach einem System an, in dem Menschen gezielt krank gehalten werden zum Wohle der Pharmaindustrie? Immerhin ist die Krebsindustrie ein 300 Milliarden $-Geschäft (pro Jahr!) und darum bemüht, die gängigen Methoden aufrecht zu erhalten. Dabei gibt es keine Beweise dafür, dass bei den meist verbreiteten Krebsarten, die für 90 % der jährlichen Toten verantwortlich sind, Chemotherapie überhaupt etwas nützt.
Es macht doch stutzig, dass z.B. erfolgreiche Ernährungstherapien mit großen Heilerfolgen wie z.B. Budwig-Diät, Schnitzer-Intensivkost etc. in Deutschland keinen Stellenwert haben bzw. den Patienten Informationen darüber bzw. über Alternativen gezielt vorenthalten werden und ihnen die Chemotherapie als das non-plus-ultra vermittelt wird.
Verschwiegen wurde den Eltern des 12jährigen Mädchens sicherlich von den Ärzten auch, dass bis jetzt über 13000 Kinder, die den Krebs seit 3 Jahren überlegt haben, als Knochenkrebsopfer identifiziert wurden. Durch die Anwendung der Chemotherapie zur Behandlung von Krebs tauschen viele Überlebende die eine Krebsart mit einer später tödlichen Art ein. Aber darüber und auch über die sonstigen Nebenwirkungen einer Chemotherapie haben sich diese verantwortungsbewussten Eltern selbst informiert und wissen, warum sie diese ablehnen.
Interessant ist auch zu wissen, dass im Internet mehrfach zu finden ist, dass kein Arzt sich selbst oder ein Familienmitglied einer Chemotherapie unterziehen würde, in die sie ihre Patienten aber schicken, ohne mit der Wimper zu zucken.
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/krebs-alternativ-ia.html
  Klara , 03.12.2009 22:35

Mangelndes Grundverständnis für die Medizin bei...

Da die Eltern offensichtlich nicht mehr in der Lage sind, eine vernünftige Entscheidung für ihr Kind zu treffen ist der Entzug des Sorgerechts wohl der einzig richtige Weg. Leider kommt das Ganze viel zu spät und die Kleine hat nun schon sehr schlechte Chancen.
Bei ihrer Anhörung hat sie ja wohl gesagt, dass sie auf jeden Fall gesund werden will - hoffentlich kann ihr dieser Wunsch doch noch erfüllt werden.
Herr Hamer hat ja zu diesem Fall auch ein haarsträubendes Gutachten verfasst und auf seiner Homepage veröffentlicht. Mit diesem "Gutachten" zeigt er wie schon so oft, dass sein Wissen über die Medizin doch sehr rudimentär ist. Schade dass immer noch so viele Leute auf ihn oder die Leute, die seine "Neue Medizin" mittlerweile vertreten und verbreiten reinfallen. Ich hoffe nur, dass die meisten Anhänger an "harmlosen" Krankheiten rechtzeitig ihren Irrtum erkennen und nicht noch viele andere in diesen Irrsinn "reinziehen".
  vogler.s , 04.12.2009 10:31

Macht der Pharmaindustrie??

Man sollte meinen, dass es in einem demokratischen Land wie Deutschland möglich ist seinen eigenen Weg zu gehen, auch was die medizinische Versorgung betrifft. Gerade zu einer Zeit in der die Pharmaindustrie und der Druck der Pharmalobby auf die Politik so groß ist, ist es wichtig dass den Bürgern gestattet ist die Heilmethode selbst zu wählen, vor allem wenn es um eine Methode geht, die wie die Chemotherapie eine wahnsinnige Belastung für den Körper ist. Und erst recht wenn wie in diesem Fall die Eltern aus Erfahrung sprechen, da die Tochter ja bereits eine Chemotherapie bekommen hat. Zudem gibt es immer wieder Bestätigungen zur Wirksamkeit alternativer Heilmethoden.
Krebs hat viele Ursachen die immer noch nicht ausreichend erforscht sind. Jedem der schon von einer Spontanheilung durch ein freudiges Ereignis - wie zum Beispiel die Geburt des lang ersehnten Enkels - gehört hat, dürfte klar sein was für einen großen Anteil die Psyche hat. Wie also kann man verantworten dass ein krebskrankes Kind der Fürsorge der Eltern entrissen wird?
Es stellt sich auch die Frage was denn nun wäre wenn ein Fachmann, also der Arzt einer onkologischen Abteilung einer Chemotherapie widersprechen und einen anderen Weg einschlagen würde. Diesem Arzt würde die Approbation entzogen werden, so wie es bei Dr. Hamer geschehen ist. Wer also wenn nicht ein Facharzt darf Kritik an einer Heilmethode äußern? Bleibt die Bestimmung der besten Heilmethode allein der Pharmaindustrie vorbehalten?
Die nächste Frage ist: durch wen werden die Ärzte geschult die generell für eine Chemotherapie sind?
unbekannt , 05.12.2009 13:51

An Herrn Dirk Ambrosch

Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd HAMER
Facharzt f. Innere Medizin mit Berufsverbot
wegen Nichtabschwörens der (Germanischen) Neuen Medizin
Sandkollveien 11
N – 3229 Sandefjord
05. Dezember 2009


Allgäuer Rundschau
Herrn Dirk Ambrosch


Bezugnehmend auf Ihren Artikel vom 02.12.2009 - betr. Susanne Rehklau -
würde ich Sie höflich bitten, mir ein paar Fragen zu beantworten:
1. Warum darf sich die Universität Tübingen – trotz Verurteilung durch das VG Sigmaringen – seit 28 Jahren weigern, die Germanische Neue Medizin in der Sache > durch Reproduzierung am nächstbesten Fall < zu prüfen. und das, obwohl ihr Justitiar mir schon vor 23 Jahren anvertraut hat, daß die Tübinger Professoren meine Erkenntnisse schon im Nov. 1981 hinter verschlossenen Türen 100 mal nachgeprüft und für richtig erkannt haben. Ist solche Erkenntnisunterdrückung kein abscheuliches Verbrechen?
2. Würden Sie sich oder Ihr Kind mit einer 5000-Hypothesen-Medizin behandeln lassen, wenn es eine naturwissenschaftliche geprüfte Medizin ohne eine einzige Hypothese gibt?
3. Die Deutsche Krebshilfe schreibt 2005, daß es dokumentierte Todesfälle in der Germanischen Neuen Medizin gibt.
Das ist Ignoranz und Arroganz auf die Spitze getrieben.
 Die Patienten sterben bei der Schulmedizin zu 98 % laut aller seriösen Statistiken an Chemo und Morphium.
 In der Germanischen Neuen Medizin sterben 2 %, sofern sie nicht durch Diagnose und Prognose in der Schulmedizin in Panik gesetzt sind.
 In Israel, wo die jüdischen Patienten ausnahmslos nach der „Germanischen“ behandelt werden, sterben laut amtlicher israelischer Statistik 3,9 % an Krebs, ohne Chemo und Morphium natürlich.
4. Die allermeisten Patienten kommen zur „Germanischen“, wenn sie schulmedizynisch „ausbehandelt“ sind und zum Sterben nach Hause geschickt wurden.
5. Prof. Niemitz / Leipzig, bezeichnet es einfach nur als Massenmord, was hier passiert:
… Jahr für Jahr sind Hunderttausenden von Kranken die Möglichkeiten, sich gemäß der Neuen Medizin therapieren zu lassen, durch das illegale de facto und de jure Verbot der Neuen Medizin vorenthalten worden. Und das führte Jahr für Jahr zu hunderttausendfachem Tod - und es hört auch nicht auf. Man kann es eigentlich nur in der Dimension "Massenmord" oder "Massentötung" richtig beschreiben. Man darf es formaljuristisch so nicht benennen, denn - formaljuristisch - muß man es als etwas anderes und schlimmeres bezeichnen: formal - und so den strafrechtlichen Kategorien von Mord oder Tötung feinsinnig entzogen - ein permanenter Verfassungsbruch mit Todesfolge in hunderttausenden von Fällen. Letztlich wird sich über die Universität Tübingen hinaus unsere ganze Gesellschaft und damit jeder Richter, jeder Staatsanwalt, jeder Politiker, jede Behörde, jeder Professor, jeder Standesvertreter oder Lobbyist und jeder einzelne fragen lassen müssen, warum und wie er so etwas zulassen konnte.


Fazit:
„Nach naturwissenschaftlichen Kriterien muss die Neue Medizin nach derzeitigem Wissenschaftsstand und nach derzeit bestem Wissen für richtig erklärt werden.
Die Schulmedizin ist dagegen, naturwissenschaftlich gesehen, ein amorpher Brei, der wegen grundlegend falsch verstandener (angeblicher) Fakten nicht einmal falsifizierbar ist, von verifizierbar ganz zu schweigen. Sie muss deshalb nach naturwissenschaftlichen Kriterien als Hypothesensammelsurium und damit als unwissenschaftlich und nach bestem menschlichem Ermessen als falsch bezeichnet werden.“
Wer ist schuldig für den Massenmord?
Dürfen die Täter über mich zu Gericht sitzen, der ich mich als Wissenschaftler und Arzt total korrekt verhalten habe?
Gibt es niemanden, der die Täter anklagt?
Her Ambrosch, eines Tages wird man den Journalisten mal vorhalten:
„Wess`Brot ich eß`, dess` Lied ich sing!“
Dann können solche Journalisten ihren Kindern nicht mehr in die Augen schauen.

Mit freundlichen Grüßen







Dr. Hamer
  Klara , 08.12.2009 08:21

Frage an Herrn Hamer

Sehr geehrter Herr Hamer,

ich habe nur eine kurze Frage an Sie: welche Kriterien legen Sie an eine seriöse Statistik? Die Statistiken, die ich bisher als seriös eingeschätzt habe belegen eine weitaus höhere - und immer weiter steigende Heilungsrate durch die Chemotherapien.
Mit bestem Dank im voraus für eine Rückinformation.
  kritL , 12.12.2009 10:29

Statistiken, Antwort an "Klara"

Eine der Statistiken zum "Nutzen" der Chemotherapie finden Sie z.B. unter:
http://www.nlnv.de/front_content.php?idart=145
Weitere Informationen zum Thema "Nutzen der Chemotherapie" sind unter www.f-rehklau.de zusammengetragen.
  Klara , 14.12.2009 09:57

Gute Statistik

@ kritl
Ich darf aus dem genannten Artikel zitieren: "CONCLUSION: As the 5-year relative survival rate for cancer in Australia is now over 60%, it is clear that cytotoxic chemotherapy only makes a minor contribution to cancer survival.
". Ergo betrug die 5-Jahres Überlebensrate über 60% - bei Behandlung nach der Schulmedizin. Das die Chemotherapie nicht bei allen Krebserkrankungen eine deutliche Verlängerung der 5-Jahres Überlebensrate bewirkt steht denke ich außer Frage. Oft wird z.B. nur eine Verbesserung der Lebensqualität oder eine Verlängerung des Überlebens von einigen Monaten bewirkt. Diese Zahlen fließen damit nicht in diese Statistik ein.
Ich finde es aber schön, dass diese Statistik, die ja die Schulmedizin sehr positiv darstellt offensichtlich als seriös angesehen wird.

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