Frau Röthenbacher, Sie sind seit fast zwei Jahren Bayerische Milchprinzessin. Waren Sie schon als Kind ein absoluter Milch-Knilch?
Röthenbacher: Auf jeden Fall, ja. Am liebsten habe ich die pure Milch getrunken, wenn ich mit meinen Eltern im Stall war. Und damals wie heute mag ich Joghurt am liebsten.
Wie viel davon essen Sie denn am Tag?
Röthenbacher: Puh, genau ist das schwer zu sagen. Aber auf jeden Fall viel. Es vergeht kein Tag, an dem ich keine Milchprodukte esse. Zum Frühstück gibt es immer Müsli mit Milch.
Heißt das, dass Sie sich regelmäßig einen Milchbart «abrasieren» müssen?
Röthenbacher: Naja, rasieren muss ich ihn zum Glück ja nicht.Der wird einfach ratzfatz weggeschleckt.
Noch so eine indiskrete Frage: Muss eine Milchprinzessin Käsefüße haben?
Röthenbacher: (lacht) Sagen wir mal so: Es wäre besser, sie hätte keine.
Wie reagieren Sie, wenn Sie jemand als «Sahneschnitte» bezeichnet?
Röthenbacher: Bisher ist das noch nicht vorgekommen. «Milchschnitte» bin ich schon öfter genannt worden. Da lache ich, das hört sich ja auch ganz lustig an.
Werden Sie schnell sauer?
Röthenbacher: (lacht) Wenn ich nicht meinen Kopf durchsetzen kann vielleicht ein bisschen schneller als Milch.
Würden Sie gerne einmal die Milchstraße bereisen oder bevorzugen Sie andere Urlaubsgebiete?
Röthenbacher: Die Milchstraße wäre ganz, ganz toll, aber doch eher unwahrscheinlich für die nächsten Jahre. Deshalb zieht es mich eher in den Süden, wo die Sonne scheint. Griechenland finde ich besonders reizvoll - oder auch Italien und Spanien.
Welches Milchprodukt wären Sie gerne?
Röthenbacher: Am tollsten finde ich frisch geschlagene Sahne.
Aber ist die - ich will Ihnen nicht zu nahe treten - nicht ein wenig fett?
Röthenbacher: Die hat aber auch am meisten Geschmack und schmeckt am allerbesten zu Erdbeerkuchen oder meinem Lieblingseis - Schokolade.
Interview: Sandra Baumberger