
Schließlich seien die mit der Jungbürgerversammlung vorrangig angesprochenen 15- bis 21-Jährigen eine andere Zielgruppe als die jungen Berufstätigen und Studenten, Singles, Paare und Familien, die sich mehr Leben im Zentrum wünschen.
Dennoch, so schreiben Christian Bradler und die anderen Flashmob-Organisatoren nun im Internet, „rufen wir jeden motivierten Sympathisanten unserer Sache auf, sich dort zu beteiligen“. Schließlich habe das Thema „Freizeit für Jugendliche“ Schnittmengen mit ihren Themen. Bradler & Co. selbst wollen „nicht federführend auftreten, aber einen Vertreter vor Ort haben“.
Zugleich rufen sie auf ihrem Blog im Internet sowie per Facebook und Email die (jungen) Marktoberdorfer zu Kritik, Wünschen und Anregungen „in Sachen mangelhafter Strukturpolitik“ auf: Diese wollen sie für die geplante gemeinsame Arbeitsgruppe mit Himmer sammeln.
Nicht verstehen können sie aber Himmers jüngste Äußerung dazu im Bauausschuss: Er sagte, er warte darauf, dass die Flashmob-Organisatoren ihm Ansprechpartner nennen, damit er den Runden Tisch ins Leben rufen könne.
Dazu Bradler: „Unser Rathaus wartet anscheinend ohne äußeren Druck lieber ab. Eigentlich wäre es in einem gemeinsamen Projekt üblich, dass – nach unserem Entgegenkommen – sich die Stadt nun in unsere Richtung bewegt.“ Er könne Himmer niemanden vorschlagen, wenn er keinen Terminvorschlag oder die genaue Art und Weise des Treffens wisse.
Weiter forcieren wollen die Flashmob-Organisatoren in dem Zusammenhang auch ein geplantes Treffen mit dem Stadtrat: Dieses ist für Februar angedacht. mod.protest@gmail.com
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