Bis Josef Schuster aus Burggen die Idee vorbrachte: Da sich die Schau in vielen Bereichen auf das Thema Energie beziehen werde, könnte die Veranstaltung im neuen Gewerbe-Energie-Park (GEP) in Burggen stattfinden. Zwei private Investoren errichteten dort auf rund 15 000 Quadratmetern acht neue Hallen mit Photovoltaikanlagen.
#Etwa 25 000 Quadratmeter stehen im GEP immer noch zur Verfügung. Die Gemeinde möchte diese möglichst schnell vermarkten und sucht einheimische Unternehmen, die noch bis zum 1. März günstige Konditionen und Vorteile erhalten können. Deshalb kam Schuster die Idee, die Gewerbeschau dort auszutragen, die Gemeinde werde diese wegen eines fehlenden Gewerbeverbandes selbst veranstalten. Der Bürgermeister hofft dabei auf mehrere Synergieeffekte: Erstens sollen sich die Gewerbetreibenden dort auf Flächen mit jeweils 2000 bis 3000 Quadratmetern gut präsentieren können und zweitens soll der GEP einem breiten Feld an Interessenten und möglichen Nutzern bekannt gemacht werden.
„Der Ort ist ideal“
„Der Austragungsort ist ideal,“ verspricht Schuster und verweist dabei auf weitere Pluspunkte für Ort und Zeitpunkt, am 7. und 8. Juli. Zum einen feiert der Verbund Auerbergland sein 20-jähriges Bestehen und die benachbarte EVA Erbenschwang lädt am zweiten Ausstellungstag zum Tag der offenen Tür ein.
„Jetzt geht das Organisieren erst richtig los,“ meinte Schuster angesichts der bevorstehenden Aufgaben. Dabei gilt es, die einheimischen Unternehmer zu begeistern und weitere Gewerbetreibende zu finden, die zum Anbieterfeld passen. „Dazu bedarf es noch vieler Gespräche in der Region,“ sagt er.
Die Investoren des GEP hätten jedenfalls zugestimmt, die Flächen für die Gewerbeschau zur Verfügung zu stellen. So bleibt Schuster zuversichtlich und ist sich sicher, dass auch die Ausstellung 2012 ein voller Erfolg für das Auerbergland, die Region und alle Gemeinden werden wird.
Die vorige Gewerbeschau fand 2009 in Altenstadt statt. Rund 100 Aussteller zeigten die Vielfalt und Leistungsfähigkeit von Handwerk, Dienstleistung, Gewerbe, Gastronomie und Landwirtschaft in der Region. Alle 13 Mitgliedsgemeinden waren vertreten und präsentierten sich als Kommune und im Miteinander mit den Betrieben der Orte.