Mit 6:6 Stimmen abgelehnt: „Nicht vorhersehbar“
Sichtlich angeschlagen war der Rathauschef nach dem Ergebnis der Abstimmung. Weil einige Räte mit dem Vorgehen und den Entscheidungen bezüglich der Organisation für die Austragung der Auerbergland-Gewerbeschau am 7. und 8. Juli dieses Jahres nicht zufrieden waren – oder sich mehr oder weniger überfahren fühlten –, forderten sie einen offiziellen Beschluss im Rat. Dieser erhielt gleichviele Für- wie Gegenstimmen und gilt deshalb als abgelehnt.
„Schade, dass die Gemeinde die Chance nicht genutzt hat, es standen viele Möglichkeiten offen,“ äußerte sich Schuster, nachdem er den „total unvorhersehbaren Beschluss“ verdaut hatte.
Seit dem vergangenen Jahr habe man daran gearbeitet, das Programm für die Gewerbeschau zu erarbeiten, so Schuster. Außerdem sei mit dem Investor im „Gewerbe-Energie-Park“ verhandelt worden, der sich bereit erklärte, die neu erstellten Hallen zu nutzen. Dies wäre auch dem Motto „Erneuerbare Energien“ der Ausstellung und dem Jubiläum „20 Jahre Auerbergland“ zugute gekommen. „Schade, dass es so gelaufen ist, das tut mir leid,“ meint nun auch Heimo Schmid, der Vorsitzende des Vereins Auerbergland.
Die Ausstellung solle aber in jedem Fall stattfinden und so suche man nun nach geeigneten Alternativen. Weil die Zeit jedoch sehr dränge, könne man derzeit noch keine Aussagen machen, ob dies noch in diesem Jahr gelingen wird.
An Ausbau des Gewerbeparks weiterarbeiten
In Burggen soll indessen weiter am Ausbau und der Vermarktung des Gewerbeparks weitergearbeitet werden. „Jetzt sind Lösungen gefragt, die Veranstaltung hätte sehr unterstützend dazu beigetragen,“ ist sich Joseph Schuster sicher.